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Radio Hamburg

Weltklimareport

Meeresspiegel steigt schneller als erwartet

Stockholm, 27.09.2013
RHH - Expired Image

Mehr Hitzewellen, steigender Meeresspiegel, extreme Niederschläge: Der Weltklimarat warnt vor Folgen der Erderwärmung.

Der Klimawandel setzt sich unaufhaltsam fort. Der Weltklimarat warnt im neuen Bericht vor den Folgen der globalen Erderwärmung.
 

Der am Freitag in Stockholm veröffentlichte Weltklimareport ist aus Sicht des Kieler Forschers Mojib Latif "ein ganz deutliches Signal an die Welt". Der neue Bericht zeige, dass der Klimawandel nicht vorbei sei, sondern unvermindert fortschreite. Der Meeresspiegel wird nach Angaben des Weltklimarats schneller steigen als bislang gedacht. Im ungünstigsten Fall steigt das Wasser bis zum Jahrhundertende um 82 Zentimeter an, heißt es in der am Freitag in Stockholm vorgestellten Kurzfassung des Berichtes. Selbst wenn der Klimaschutz erheblich verstärkt würde, seien es mindestens 26 Zentimeter.

Begrenzung der Erderwärmung möglich

Es müsse alles getan werden, um beim Klimagipfel im Jahr 2015 in Paris ein verbindliches internationales Abkommen zu erreichen. Die internationale Staatengemeinschaft hatte sich die Begrenzung der Erderwärmung auf zwei Grad als Ziel gesetzt. Der Weltklimareport zeige, dass dies mit engagiertem weltweiten Klimaschutz theoretisch noch möglich sei.

USA warnt vor Ignoranz

Die USA sehen den jüngsten Weltklimabericht als einen erneuten Alarmruf. Wer jetzt nichts unternehme, spiele mit dem Feuer, meinte Außenminister John Kerry. "Klimawandel ist real, es geschieht jetzt, Ursache des Wandels sind die Menschen, und nur menschliches Handeln kann die Welt vor den schlimmsten Folgen retten", beschrieb Kerry in einer Mitteilung den Tenor des Berichts.

Kanzlerin will Klimapolitik antreiben

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) versteht den jüngsten  Weltklimabericht als Bestätigung für ihren Kampf gegen den Klimawandel. "Das wird die Bundeskanzlerin natürlich - wie auch in der Vergangenheit - antreiben, eine ehrgeizige Klimapolitik zu machen", sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Freitag in Berlin. "Das ist ein zentrales Anliegen der Bundeskanzlerin und der Bundesregierung, und das wird es auch bleiben". Schon im Koalitionsvertrag dürfte das Thema nach seinen Worten eine wichtige Rolle spielen.

(dpa/fbu)

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