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Radio Hamburg

Fährunglück vor Südkorea

Leichen von 48 Mädchen gefunden

Seoul, 25.04.2014
Fähre, Südkorea, Sewol, Unglück

In der gesunkenen Fähre "Sewol" durchsuchen Taucher eine Kabine nach der anderen.

Taucher haben in der gesunkenen südkoreanischen Fähre "Sewol" in einem Raum die Leichen von 48 Mädchen entdeckt.

Anderthalb Wochen nach dem "Sewol"-Fährunglück in Südkorea wird die Dramatik des Untergangs immer deutlicher. Taucher fanden in einem Raum des Wracks die Leichen von 48 Mädchen. Sie waren zusammengepfercht in einer Kabine, die eigentlich nur Platz für 30 Passagiere bot, wie der US-Nachrichtensender am Freitag (25.04) südkoreanische Offizielle zitierte.

233 Toten schon gefunden

Die Zahl der geborgenen Toten stieg bis zum späten Freitagabend (25.05) auf 233. Nur 174 der insgesamt 476 Menschen an Bord hatten bei der Katastrophe am 16. April gerettet werden können. Die toten Mädchen hätten Schwimmwesten getragen, hieß es. Es sei zu vermuten, dass viele Fahrgäste in den Raum gerannt seien, als das Schiff kenterte. Die Bergungsarbeiten gestalteten sich schwierig, weil die Sicht schlecht sei und herumschwimmende Gegenstände den Weg versperrten.

Die Ursache für das Kentern des Schiffs ist weiter unklar

Die Ermittler gehen menschlichem Versagen wie auch möglichen technischen Fehlern nach. Ein Grund könnte sein, dass die etwa 3500 Tonnen schwere Ladung auf der Auto- und Personenfähre nicht richtig gesichert worden sei. Die Fahrzeuge und Container könnten verrutscht sein, so dass das Schiff in Schieflage geriet. Nach Angaben der Ermittler kenterte das Schiff an der Stelle, wo es seinen Kurs wechselte.

Lest auch: Fährunglück vor Südkorea : Taucher entdecken mehr als 100 Leichen

Für viele Angehörige gibt es inzwischen traurige Gewissheit: Taucher haben bereits deutlich mehr als 100 Tote ent ...

(dpa/mej)

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