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Radio Hamburg

MH370

Malaysische Regierung will Angehörige entschädigen

Kuala Lumpur, 22.04.2014
RHH - Expired Image

Nach dem Verschwinden von Flug MH370 will die malaysische Regierung jetzt die Hinterbliebenen entschädigen.

Noch fehlt jede Spur von Air Malaysia Flug MH370. Jetzt möchte die Regierung in Kuala Lumpur offizielle Sterbeurkunden für die 239 Passagiere ausstellen.

Seit dem 8. März 2014 fehlt von MH370 jede Spur. Auch die Suche nach der verschollenen Boeing vor der Westküste Australiens verlief bisher ohne jegliches Ergebnis. Die malaysische Regierung hat sich im Gespräch am Montag (21.04) mit Angehörigen der 239 vermissten Passagiere des Flugzeugs nun dazu bereit erklärt, offizielle Sterbeurkunden für die Fluggäste auszustellen.

Neue Möglichkeiten für die Angehörigen

Sollten die Totenscheine bald ausgehändigt werden, eröffnen sich für die Angehörigen erstmals rechtliche Möglichkeiten. So können die Verwandten finanzielle Hilfe beantragen oder gar Klage gegen die Airline einleiten. Viele Familienmitglieder glauben laut Aussage des amerikanischen Nachrichtensenders "CNN" jedoch noch immer daran, dass die Passagiere noch am Leben sein könnten. Bereits kurz nach dem Absturz hatte der Versicherungskonzern "Allianz" nach eigenen Angaben zahlreiche Familienmitglieder für eine Sammelklage auf Schadensersatz unter Vertrag genommen. Mit den Todesurkunden würde der Weg für eine Klage jetzt frei werden.

Hilfsfonds für die Angehörigen

Malaysias Vize-Außenminister Hamzah Zainuddin zeigte bei dem Treffen die Möglichkeit auf, in Zukunft einen Fonds für die Hinterbliebenen anzulegen. Dieser könne entweder vom Staat Malaysia selbst oder der betroffenen Fluggesellschaft Air Malaysia organisiert werden. Sein Team habe sich zudem mit Botschaftern der Länder getroffen, deren Staatsbürger in der verschwundenen Maschine saßen. Für China wurde ein eigener Abgesandter ernannt. Da zwei Drittel der Passagiere des Fluges von Kuala Lumpur nach Peking Chinesen waren, soll dieser direkt mit der malaysischen Regierung über Unterstützung für die Angehörigen verhandeln. Wer allerdings wie viel Geld bekomme, sei noch Verhandlungssache, so Zainuddin. Die Familien sollten selbst Vorschläge unterbreiten.

Schwierige Suche bisher ohne Erfolg

Unterdessen behindert ein Unwetter im Suchgebiet 1700 Kilometer nordwestlich von Perth im Indischen Ozean die ohnehin schwierige Suche weiter. Wegen starker Winde, hoher Wellen und schlechter Sicht mussten vier Flugzeuge am Boden bleiben. Auch die zehn Schiffe in der Region fanden keine Trümmerteile des Flugzeugs. Auch das unbenannte U-Boot "Bluefin-21", das den Meeresboden nach Anzeichen des Wracks absucht, konnte bisher kein Anzeichen der Maschine entdecken. Inzwischen hat die Tauchdrohne ohne Erfolg zwei Drittel des Suchgebietes abgesucht.

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(dpa/san)

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