Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

MH370

Suchtrupps läuft die Zeit davon

Sydney/ Kuala Lumpur, 01.04.2014
RHH - Expired Image

Die Zeit wird knapp: Wo ist die verschwundene Boeing?

Auch nach 13 Tagen Suche im Indischen Ozean gibt es bisher keine Spur von der verschwundenen Boeing. Den Suchtrupps läuft die Zeit davon.

Seit fast vier Wochen fehlt von der verschollenen Boeing der Malaysia Airlines jede Spur. Auf der Suche nach dem Wrack und der Blackbox wird nun langsam die Zeit knapp, da die Batterie der Blackbox nur noch etwa fünf bis sechs Tage Signale aussenden wird.

Wettlauf mit der Zeit

Noch bis Montag (07.04) soll der Flugschreiber, der Daten aus dem Cockpit aufgezeichnet hat und Informationen über den Absturz des Flugzeugs liefern soll, ein Notsignal absenden, mit dem er gefunden werden kann. Danach ist die Batterie leer. Wann der Blackbox der Strom ausgeht, "kommt auf die Wassertemperatur und die Wassertiefe an", sagte der australische Verteidigungsminister David Johnston dem australischen Rundfunksender ABC. Normalerweise sendet die Box 30 Tage lang Signale, doch bisher scheint es nicht die geringste Spur nach dem Flieger zu geben. Helfen soll nun ein Spezialgerät, dass die Signale des Flugschreibers noch in bis zu 6000 Meter Tiefe orten kann.

Neue Fragen

Immer fragwürdige wird die Informationspolitik der malaysischen Behörden. Nun sorgt der angeblich letzte Funkspruch der Crew: "Alles klar, gute Nacht",  für neues Rätselraten. Am Dienstag (01.04) wurde bekannt, dass sich die Crew mit einem gänzlich anderen Funkspruch vom Tower verabschiedet hätte. Mit neuen Untersuchungen wolle man nun untersuchen, wer diesen letzten Funkspruch abgegeben habe, so die Behörden in Malaysia.

Schlechte Wetterbedingungen

Für zusätzliche Probleme sorgen die schlechten Sicht- und Wetterverhältnisse im Suchtgebiet vor Australien. Am Dienstag (01.04) konnten so nur Teile des Suchgebietes abgesucht werden. Im Moment sind mehr als 1100 Menschen auf zehn Flugzeugen und neun Schiffen an der Suche beteiligt, jedoch weiterhin ohne Erfolg. So fehlt auch am 13. Tag der Suchaktion im südlichen Indischen Ozean jegliche Spur nach dem Passagierjet. Inzwischen scheinen aber auch die Australier, die die Suchaktion koordinieren, die Hoffnung auf einen baldigen Fund von MH370 zu begraben. Die Suche könne sich "noch lange hinziehen", so Agnus Houston, der Koordinator der internationalen Suchaktion. Es gebe für die Suche allerdings kein Zeitlimit, erklärte der australische Ministerpräsident Tony Abbott.

Keine Trümmerteile gefunden

Auch die Hoffnung, dass es sich bei dem auf Satellitenaufnahmen gefundenen Treibgut um Trümmerteile von MH370 handeln könnte, wurde zerschlagen. Die am Wochenende geborgenen Teile stellten sich als Fischereiausrüstung heraus.

(dpa/ san)

comments powered by Disqus