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Radio Hamburg

Südkorea

Fähre in Seenot - 300 Menschen vermisst

Seoul, 16.04.2014
Fähre, Südkorea, Sewol, Unglück

Eine Fähre ist vor Südkorea in schwere Seenot geraten und gesunken.

Eine Fähre ist vor Südkorea in schwere Seenot geraten. Eine dramatische Rettungsaktion läuft. 300 Menschen werden noch vermisst. Es gibt auch Tote.

Eine Fähre mit mehr als 470 Menschen an Bord ist vor der Küste Südkoreas gesunken. Wenige Stunden nach dem Untergang am Mittwochmorgen (16.04.) galten fast 300 Menschen offiziell noch als vermisst. Die Behörden bestätigten den Tod von zwei Insassen. Die Küstenwache befürchtete, dass zahlreiche Passagiere und Besatzungsmitglieder im Innern der "Sewol" eingeschlossen wurden. An Bord waren mehr als 300 Schüler, die zu einem Ausflug in Richtung der südlichen Ferieninsel Cheju unterwegs waren. Die Ursache des Unglücks vor der Südwestküste war noch unklar, die Fähre war in Seenot geraten.

Der eingerichtete Krisenstab der Regierung teilte mit, bis zum frühen Nachmittag sei die Rettung von etwa 180 Menschen bestätigt worden.

 

Die Lage war aber recht unübersichtlich. Unklar war etwa, wie viele Menschen möglicherweise von herbeieilenden Fischerbooten in Sicherheit gebracht wurden. Kurz nach dem Untergang war zunächst von etwas mehr als 100 Vermissten die Rede gewesen, später korrigierte die Regierung diese Zahl, wie die nationale Nachrichtenagentur Yonhap berichtete. Nach dem Eingang eines Notrufs der Besatzung lief eine großangelegte Rettungsaktion an. Die Fähre hatte zunächst Schlagseite bekommen, bevor sie komplett sank. Experten vermuteten, dass das Schiff auf einen Felsen gelaufen sein könnte. Mehrere Passagiere sprachen im Fernsehen von einem schweren Schlag, bevor das Schiff gestoppt habe.

War der Nebel schuld?

Über die Wetterlage herrschte Unklarheit: Einige Medien berichteten, es sei zur Unglückszeit nebelig gewesen. Nach abweichenden Angaben waren 474 oder 477 Menschen an Bord, als die "Sewol" die westliche Küstenstadt Inchon verlassen hatte. Die Fähre konnte den Berichten zufolge mehr als 900 Passagiere und 130 Autos aufnehmen. (dpa/apr)