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Radio Hamburg

Vermisstes Flugzeug

Funksignale von MH370 empfangen?

Perth, 07.04.2014
Suche nach Flug MH370

Australier und Chinesen haben im Indischen Ozean Funksignale empfangen, die möglicherweise vom Flugschreiber von MH370 stammen.

Wochenlang suchen internationale Teams schon nach der verschollenen Boeing der Malaysia Airlines. Funksignale wecken nun neue Hoffnungen.

Vier Wochen dem Verschwinden von Flug MH370 gibt es neue Hoffnung bei der Suche nach der verschollenen Boeing. Zwei von australischen Suchmannschaften im Indischen Ozean geortete Funksignale entsprächen denen eines Flugschreibers, sagte der Koordinator der Suchaktion, Angus Houston, am Montag (7.04.) in Perth über die Signale vom Wochenende. Es sei die bislang vielversprechendste Spur.

Australier orten zweimal Signale

Die Signale waren von dem australischen Schiff "Ocean Shield" etwa 1.700 Kilometer nordwestlich von Perth verfolgt worden. Das Schiff hat ein Spezialgerät an Bord, mit dem Flugschreiber-Signale bis in 6.000 Meter Tiefe geortet werden können. Man habe zweimal Signale verfolgt, einmal sogar mehr als zwei Stunden lang, sagte Houston weiter. Sie seien an anderer Stelle geortet worden, als die, die am Wochenende von einem chinesischen Schiff an einer anderen Stelle bemerkt worden waren.

MH370 noch nicht gefunden

Das Spezialgerät wurde von der "Ocean Shield" aus in 3.000 Metern Tiefe eingesetzt. An der fraglichen Stelle ist der Ozean nach Angaben von Houston etwa 4.500 Meter tief. "Es liegt noch viel Arbeit vor uns, um bestätigen zu können, dass das Flugzeug an jener Stelle ins Wasser stürzte", sagte Houston. "Das ist eine vielversprechende Spur, aber wir haben das Flugzeug noch nicht gefunden."

Wettlauf gegen die Zeit

Den Suchtrupps läuft die Zeit davon. Weil die Batterien in der Regel nur für um die 30 Tage ausreichen, könnte die Blackbox der verschollenen Boeing 777 etwa ab diesem Montag aufhören zu senden. Danach dürfte es noch schwerer werden, Reste des Flugzeugs zu finden. Bis zu neun Militärflugzeuge, drei zivile Flugzeuge und 14 Schiffe suchten am Montag in drei separaten Gebieten, wie das Joint Agency Coordination Centre (JACC) in Australien mitteilte. Die Suchareale liegen etwa 2.000 Kilometer nordwestlich von Perth und erstrecken sich über ein Gebiet von insgesamt rund 216.000 Quadratkilometern - das entspricht etwa der Fläche Großbritanniens.

Die Blackbox könnte helfen, das Geheimnis um das Verschwinden des Flugzeugs zu klären. Der orangefarbene Metallbehälter enthält den Flugschreiber, der Daten wie Kurs, Flughöhe oder Tempo registriert. Zudem zeichnet ein Stimmenrekorder Gespräche und Geräusche im Cockpit auf. Die Maschine mit 239 Menschen an Bord war am 8. März auf dem Weg von Kuala Lumpur nach Peking verschollen und ist allem Anschein nach in den Indischen Ozean gestürzt.

(dpa/mgä)

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