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Radio Hamburg

Tödliches Virus

Erster Ebola-Fall in Nigeria bestätigt

Frankfurt/Abuja, 05.08.2014
RHH - Expired Image

Die Ebola-Epidemie ist in Westafrika noch nicht unter Kontrolle.

Mit der bestätigten Infektion in Nigeria sind erstmals direkte Flugverbindungen zwischen einem Ebola-Land und Deutschland betroffen.

Ende Juli hat die Meldung von einem möglicherweise nach Hamburg kommenden Ebola-Patienten für Schlagzeilen gesorgt. Kurz darauf ist der in Westafrika erkrankte Mediziner gestorben, aber so ganz weit weg ist die hochgefährliche Infektionskrankheit für die Deutschen nicht. Erstmals ist jetzt nämlich eine Erkrankung an dem in vielen Fällen tödlichen Virus in Nigeria bestätigt. Ein Arzt, der einen kürzlich verstorbenen Fluggast aus Liberia behandelt hatte, sei mit dem Virus infiziert, teilte das Gesundheitsministerium mit.

 

Insgesamt befänden sich acht Nigerianer in Quarantäne, mehr als 60 weitere würden überwacht. Und nach Nigeria fliegt jeden Tag die Lufthansa. Zwar nur von Frankfurt, aber mit einmal Umsteigen auf dem Rhein-Main-Airport sind es von Hamburg aus nur um und bei zehn Flugstunden nach Lagos oder Abuja. 

Das Auswärtige Amt habe seine Reisewarnung aber nicht verändert. Experten hielten das Risiko, sich auf einem Flug anzustecken, für extrem gering.

Lest auch: Ebola-Patient gestorben: UKE hat weitere Anfrage aus Liberia

Der in Westafrika an Ebola erkrankte Arzt, der möglicherweise in Hamburg behandelt werden sollte, ist tot. Dem UK ...

Weltbank sagt Nothilfe zu

Die Weltgesundheitsorganisation meldete unterdessen neue Zahlen zur Epidemie: Demnach hat Ebola in Westafrika inzwischen mindestens 826 Leben gefordert. Die Zahl registrierter Infektionen stieg auf 1440. Unter dem Druck der steigenden Zahl von Ebola-Opfern in Westafrika hat die Weltbank den betroffenen Ländern eine Nothilfe von bis zu 200 Millionen Dollar zugesagt. Die Mittel sollen Guinea, Liberia und Sierra Leone ermöglichen, das tödliche Virus unter Kontrolle zu bekommen und den wirtschaftlichen Schaden durch die Seuche zu mindern. Die internationale Gemeinschaft müsse schnell handeln, damit die Ebola-Epidemie gestoppt werden kann, sagte der Präsident der Weltbank-Gruppe, Jim Yong Kim, in Washington. (dpa/apr)