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Radio Hamburg

Feuer auf "Norman Atlantic"

Nur noch Kapitän und Marine-Mitglieder an Bord

Rom/ Bari, 29.12.2014
RHH - Expired Image

Die Geretteten wurden in Bari vom Containerfrachter "Spirit of Piraeus" an Land gebracht. Mindestens sieben Menschen starben bei dem Unglück. 

Die Rettungsarbeiten auf der Adria sind soweit abgeschlossen. Alle verbleibenden Passagiere der Fähre "Norman Atlantic" sind nun in Sicherheit. 

Sämtliche Passagiere sind von der Adria-Fähre „Norman Atlantic“ geborgen. An Bord sei nur noch der Kapitän des Schiffes sowie vier Marine-Mitglieder. Inzwischen ist die Zahl der Todesopfer auf mindestens sieben gestiegen. Die aufwendige Rettungsaktion, bei der über 400 Menschen bei schwerer See und Wind von dem Frachter in Sicherheit gebracht worden, hat mehr als 30 Stunden gedauert - das schlechte Wetter sowie der dichte Rauch haben die Arbeiten erschwert.

Hamburger Containerschiff im Rettungseinsatz

Bei der Rettung der Passagiere auf der Adria-Fähre "Norman Atlantic" war auch ein Hamburger Containerschiff beteiligt. Die zur Rickmers-Gruppe gehörende "Spirit of Piraeus" hat 49 Menschen von der brennenden Fähre gerettet und ins süditalienische Bari gebracht. Der Frachter war auf der Fahrt nach Ravenna, als er am frühen Sonntagmorgen (28.12) seinen Kurs änderte und Kurs auf die Unglücksstelle nahm, wie die Reederei am Montag bestätigte.

Die Rettungsmaßnahmen seien angesichts der Wetterbedingungen und der stürmischen See schwierig gewesen. Alle geretteten Passagiere seien in "relativ guter Verfassung“ gewesen. Der Kapitän des Schiffes, Nasonow, erklärte laut Reederei: "Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft, die hart arbeitete, um so viele Menschen wie möglich zu retten."

Feuer auf dem Autodeck

Die Staatsanwaltschaft in Bari leitete Ermittlungen wegen fahrlässigen Schiffbruchs ein. Die "Norman Atlantic" der griechischen Anek Lines war auf dem Weg von Patras in Griechenland nach Ancona in Italien, als am frühen Sonntagmorgen nordwestlich der Insel Korfu vermutlich auf dem Autodeck ein Feuer ausbrach. Das Schiff trieb anschließend manövrierunfähig zwischen der italienischen und albanischen Küste.

(dpa/mgä)

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