Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Nach Familiendrama

Amokläufer tötet sich selbst mit Schwert

Philadelphia, 17.12.2014
RHH - Expired Image

In diesem Haus im US-Bundesstaat Pennsylvania trug sich eines der Verbrechen zu.

Ein 35-jähriger Irakveteran erschoss am Montag (16.12) seine Ex-Frau und fünf ihrer Familienmitglieder. Jetzt wurde der Schütze tot aufgefunden. 

Am Montagabend (15.12) haben sich im US-amerikanischen Bundesstaat Pennsylvania dramatische Szenen abgespielt. Ein 35 Jahre alter ehemaliger Marineinfanterist soll seine Ex-Frau und fünf ihrer Familienmitglieder nahe Philadelphia erschossen haben. Am Dienstagabend (16.12) sei der mutmaßliche Täter nach 30 Stunden Flucht von Polizisten tot im Wald aufgefunden. Nach Angaben des Fernsehsender "ABC" habe er sich selbst mit einem Schwert erstochen.

Sechs Tote

Bradley William Stone habe am Montagabend (15.12) erst seine ehemalige Schwägerin, ihren Ehemann und die 14-jährige Tochter der beiden erschossen. Der 17 Jahre alte Sohn sei später von der Polizei mit schweren Verletzungen aufgefunden worden. In einem anderen Haus habe er dann seine Ex-Schwiegermutter und -großmutter getötet. Als letztes Opfer habe er dann seine Ex-Frau vor den Augen der beiden fünf und acht Jahre alte Töchter erschossen, wie ein Augenzeuge dem lokalen "ABC"-Ableger berichtete.  

Nachbar informierte Polizei

Ein Nachbar seiner Ex-Frau alarmierte am Abend die Polizei. Seine zwei Kinder habe der Schütze bei einer Nachbarin in Sicherheit gebracht. Laut "Philadelphia Inquirer" habe der Irakveteran nach der Scheidung 2009 immer wieder Streit um das Sorgerecht mit seiner Ex-Frau gehabt. Zeugen zufolge habe sei er seit der Rückkehr aus dem Irak ein "komplett anderer Mensch" geworden, berichtet die Zeitung weiter.

Schulen und Krankenhäuser blieben geschlossen

Während der Großfahndung der Polizei, die bis zum Dienstag (16.12) andauerte, blieben in großen Teilen rund um Philadelphia die Schulen und Krankenhäuser geschlossen. Schließlich wurde die Leiche des 35-Jährigen auf einem Waldstück in der Nähe seines Hauses gefunden.

Frau hatte Angst um ihr Leben

Nachbarn der getöteten Ex-Frau berichteten laut "Welt", dass sie bereits längere Zeit Angst vor dem Schützen gehabt haben soll. "Sie sagte jedem, der zuhören würde, dass er sie töten werde und dass sie wirklich Angst um ihr Leben habe", so Nachbar Evan Weron. Von 2002 bis 2008 war William bei der US-Marineinfanterie und diente im Irak. Wegen Trunkenheit am Steuer in mehreren Fällen wurde er von einem Veteranengericht zu drei bis 23 Monaten Haft verurteilt, berichtet "Welt" weiter.

Lest auch: Familiendrama in den USA: Ex-Soldat tötet sechs Familienmitglieder

Im US-Bundesstaat soll ein ehemaliger Soldat am Montagabend (15.12) nach einem Streit sechs Familienangehörige mi ...

(dpa/asc)

comments powered by Disqus