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Radio Hamburg

Nach Sony-Hackerangriff

Filmpremiere wegen Terrordrohungen abgesagt

New York, 18.12.2014
RHH - Expired Image

Hacker hatten Ende November das komplette IT-System von Sony Pictures lahmgelegt und zahlreiche interne Daten geplündert.  

Die Premiere der umstrittenen Nordkorea-Komödie "The Interview" in New York wurde aufgrund von Terrordrohungen endgültig abgesagt.

Bereits im Rahmen des Hackerangriffes auf die Filmstudios von Sony Pictures forderten die Täter die Absetzung der Komödie "The Interview". Nun werden auch die Kinos, die den Film zeigen wollen, bedroht. Die Premiere des umstrittenen Films in New York ist aufgrund von Terrordrohungen abgesagt worden. Im Vorfeld hat es mehrere E-Mails gegeben, in denen auch auf den Anschlag vom 11. September 2001 hingewiesen wurde. In dem Streifen bekommen zwei US-Journalisten, gespielt von Seth Rogen und James Franco, den Auftrag, den Nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un bei einer Interview-Gelegenheit zu töten.

Sind es dieselben Täter?

Hinter den Drohungen rund um den Film stecken mutmaßlich dieselben Personen, die Ende November die Computersysteme von Sony Pictures angegriffen hatten. Die Hacker kopierten Tausende interne Dokumente und veröffentlichten die Unterlagen zum Teil im Internet. Darunter sind brisante Details wie interne E-Mails und persönliche Daten von Filmstars. Eine Hackergruppe namens "Guardians of Peace" hat sich inzwischen zu den Angriffen bekannt und fordert konkret, den Film "The Interview" zu stoppen. Die Gerüchte, dass Nordkorea an den Attacken beteiligt sei, betritt die Regierung.

Drohungen zeigen Wirkung

Sony Pictures habe den Kinos die Entscheidung, ob sie den Streifen bringen wollen, selbst überlassen. Laut Angaben des "Hollywood Reporter", verzichtet das "Landmark's Sunshine Cinema" darauf, den Film zu zeigen. Laut "Wall Street Journal" will auch die viert größte US-Kinokette "Carmike Cinemas" den Film nicht zeigen. Die Drohungen scheinen also Wirkung zu zeigen.

(dpa/ jmü)

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