Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Polizistenmord in Brooklyn

New York trauert

New York, 22.12.2014
RHH - Expired Image

Trauer um die New Yorker Polizisten Wenjian Liu und Rafael Ramos, die kaltblütig erschossen wurden.

New York trauert um zwei getötete weiße Polizisten. Ein 28-jähriger Afroamerikaner hatte sie kaltblütig erschossen. 

In New York haben am Sonntagabend Hunderte Menschen der Opfer des Polizistenmörders gedacht. Im Bezirk Brooklyn versammelten sie sich die Menschen zu einer stillen Andacht. Ein 28-jähriger Afroamerikaner hatte am Samstag in Brooklyn zwei hellhäutige Polizisten mit Kopfschüssen getötet - einer war asiatischer, der andere lateinamerikanischer Herkunft. Anschließend erschoss sich der Täter in einer U-Bahn-Station.

Es war zunächst unklar, ob die Tat in Zusammenhang mit den jüngsten Protesten gegen Polizeigewalt in den USA steht. Nach Angaben des obersten Ermittlers der Polizei in New York, Robert Boyce, war der Täter polizeibekannt. Der 28-Jährige sei 19 Mal festgenommen worden, sagte Boyce am Sonntag. Medienberichten zufolge wurden ihm etwa im US-Bundesstaat Georgia illegaler Waffenbesitz und Diebstahl vorgeworfen.

In einem Telefonat mit dem New Yorker Polizeichef kondolierte US-Präsident Barack Obama der Polizei, wie die Zeitung "USA Today" am späten Sonntagabend schrieb. Er rief die Bürger auf, Gewalt abzulehnen und mit Gebeten, Gesprächen und Beileidsbekundungen für die Freunde und Angehörigen der Opfer auf die Tat zu reagieren. Zuvor hatte sich Obama bereits aus seinem Weihnachtsurlaub in Hawaii gemeldet: "Beamten, die unseren Gemeinden dienen und sie beschützen, riskieren für uns jeden Tag ihre Sicherheit." Dafür verdienten sie Respekt und Dankbarkeit, sagte der US-Präsident.

Bereits Drohungen im Social Web

Ermittler Boyce zufolge hatte der 28-jährige Täter in sozialen Netzwerken Drohungen gegen die Polizei hinterlassen und sich wütend über die Tode von zwei Schwarzen bei Polizeieinsätzen geäußert. Auch ein Video mit einer brennenden US-Fahne soll er veröffentlicht haben.

(dpa/aba)

comments powered by Disqus