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Radio Hamburg

Blutbad in Kirche

Sicherheitsmann schießt um sich

Juschno-Sachalinsk , 09.02.2014
Massaker Russland

Ein Sicherheitsmann hat eine Kirche gestürmt und das Feuer eröffnet.

Ein Bewaffneter eröffnet in einer russischen Kirche das Feuer auf Besucher und Heiligenbilder. Panik bricht aus, zwei Menschen sterben.

Mit Gewehrsalven hat ein Wachmann in einer Kirche auf der russischen Pazifikinsel Sachalin zwei Menschen getötet und sechs weitere verletzt. Der 25 Jahre alte Täter sei in das Gotteshaus in Juschno-Sachalinsk gestürmt und habe sofort das Feuer eröffnet, berichteten Augenzeugen. Bei den Toten handele es sich um eine Nonne und einen Kirchendiener. Das Motiv des Mannes, der in der russisch-orthodoxen Kirche auch auf Ikonen schoss, blieb zunächst unklar. Der Angestellte einer Wachfirma ließ sich der Polizei zufolge widerstandslos festnehmen. Die Verletzten erlitten vor allem Schusswunden an den Beinen, wie ein Behördensprecher sagte. Von der Auferstehung-Christi-Kirche aus wurden sie in Kliniken gebracht.

Motiv völlig unklar

Er trug Augenzeugen zufolge während der Tat gegen 14.00 Uhr Ortszeit zwei übergroße Kreuze an einer Halskette. In Moskau betete Patriarch Kirill während einer Liturgie in der Maria-Himmelfahrt-Kathedrale auf dem Kreml-Gelände für die Opfer. Wegen der Olympischen Winterspiele in Sotschi gelten in Russland seit Wochen extreme Sicherheitsmaßnahmen. Eine Verbindung der Bluttat zu den Wettkämpfen sei aber nicht ersichtlich, teilten die Behörden mit. Die Insel Sachalin liegt 7500 Kilometer östlich von Sotschi. Erst vor wenigen Tagen waren bei einer Geiselnahme in einer Moskauer Schule ein Lehrer und ein Polizist erschossen worden. Ein Schüler wollte sich Ermittlungen zufolge für schlechte Noten rächen.

(dpa/fbu)

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