Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Fünf Tage vor Olympia

Geiselnahme an Moskauer Schule

Moskau, 03.02.2014
RHH - Expired Image

Wenige Tage vor den Winterspielen in Sotschi erschüttert eine Geiselnahme die Hauptstadt.

Eine Geiselnahme erschüttert Moskau. Ein bewaffneter Schüler hat eine Schule gestürmt und 20 Jugendliche als Geiseln genommen.

Mit zwei Gewehren bwaffnet dringt ein Jugendlicher in Moskau in seine Schule ein und nimmt mehr als 20 Teenager als Geiseln. Er erschießt zwei Menschen, darunter seinen Lehrer. Erst sein Vater kann den Schüler zur Aufgabe überreden.

Jugendlicher erschießt Lehrer und Polizisten

Offenbar aus Rache hat der Schüler in Moskau seinen Lehrer und einen Polizisten erschossen. Der mutmaßliche Täter wurde festgenommen. Er hatte zwischenzeitlich mehr als 20 Teenager im Alter von 15 Jahren in seiner Gewalt, wie die Behörden am Montag (3.02.) mitteilten. Medien zufolge wollte sich der Zehntklässler an seinem 31 Jahre alten Geografielehrer rächen, den er vor den Augen seiner Mitschüler erschoss. Dann ließ er seine Geiseln laufen. Sein Vater überredete ihn dann zur Aufgabe. Bildungsminister Dmitri Litwinow sagte hingegen, der Jugendliche habe weder mit Lehrern noch mit Mitschülern Streit gehabt.

Schütze soll Nervenzusammenbruch erlitten haben

 Der Teenager, der als hervorragender Schüler gilt, habe vor der Tat einen "Nervenzusammenbruch" erlitten und solle psychologisch untersucht werden, sagte der Sprecher der Ermittlungsbehörde, Sergej Markin. Dem Schützen drohen nach Jugendstrafrecht bis zu zehn Jahre Haft wegen Mordes und Geiselnahme. Mindestens ein weiterer Polizist wurde bei der Schießerei in der Schule im Norden der russischen Hauptstadt schwer verletzt. Alle anderen Schüler und Lehrer hatten aus dem Gebäude fliehen können. Der Jugendliche sei mit zwei Gewehren, die seinem Vater gehören, in die Schule eingedrungen und habe mindestens elf Schüsse abgefeuert, sagte Markin. Zunächst hatte es geheißen, bei dem Täter handele es sich um einen Vater.

Sicherheitsbedingungen an Schulen

Bildungsminister Litwinow zeigte sich erschüttert. "Diese Tragödie stellt uns vor die Aufgabe, die Sicherheitsbedingungen in Schulen zu verbessern", sagte er der Agentur Interfax zufolge. Moskaus Bürgermeister Sergej Sobjanin kündigte an, das Sicherheitssystem für Schulen überprüfen zu lassen.

(dpa/mgä)

comments powered by Disqus