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Radio Hamburg

Seoul

Studienbeginn-Party endet mit Dacheinsturz

Seoul, 18.02.2014
Seoul, Dacheinsturz

Bei einem Dacheinsturz in Seoul kamen zehn Menschen ums Leben. Mindestens 100 weitere wurden verletzt.

Hunderte junge Menschen feiern in einer Halle in Südkorea ihren Studienbeginn. Dann bricht plötzlich das Dach ein. Viele geraten in Panik. Zehn Menschen sterben.

Beim Einsturz eines Hallendachs in Südkorea sind mindestens neun Menschen ums Leben gekommen. Als das Unglück passierte, feierten Hunderte in der Halle gerade ihren Studienbeginn mit einer Party.

Schneelast zu groß

In der Nacht zum Dienstag wurden unter den Trümmern des Gebäudes in einem Freizeitzentrum noch mehr als 15 Menschen vermutet. Das berichtete die Zeitung "The Korea Herald" online unter Berufung auf Einsatzkräfte an der Unglücksstelle in der südöstlichen Stadt Kyongju. Bergungsmannschaften suchten Fernsehberichten zufolge nach den Eingeschlossenen. Mehr als 100 Menschen seien verletzt worden, als das Dach vermutlich unter der Last schwerer Schneemassen eingebrochen sei.

Rund 100 Menschen waren verschüttet

Augenzeugen berichteten von chaotischen Szenen und Panik. Zum Zeitpunkt des Unglücks befanden sich laut den Berichten vermutlich mehr als 550 Menschen in dem Gebäude. Sie hätten an einer Begrüßungsparty für Studienanfänger an der Universität für Fremdsprachen der südlichen Küstenstadt Pusan teilgenommen. Die meisten konnten sich demnach in Sicherheit bringen, als das Dach einstürzte. Rund 100 Menschen seien jedoch zunächst verschüttet worden.

Einsturz in wenigen Sekunden

"Viele Studenten wurden mit Verletzungen herausgetragen", sagte eine Augenzeugin im Nachrichtenkanal YTN. Es habe weniger als zehn Sekunden gedauert, bis das Dach eingefallen sei, wurde einer der Studenten von "The Korea Herald" zitiert. "Es war sehr chaotisch." Die Rettungsmannschaften hätten Probleme gehabt, zur Unglücksstelle in einem bergigen Gebiet gehabt. Die Straßen zu dem Resort seien stark verschneit gewesen.

Gründliche Untersuchung angeordnet

Ministerpräsident Chung Hong Won ordnete eine gründliche Untersuchung des Unglücks an. Neben den Ermittlungen müssten sämtliche öffentlichen Einrichtungen in den verschneiten Gebieten an der Ostküste auf ihre Sicherheit hin überprüft werden, sagte Park bei einer Kabinettssitzung am Dienstag. Sie spreche den Familien der Opfer ihr Mitgefühl aus, wurde Park von der nationalen Nachrichtenagentur Yonhap zitiert.

Historische Stadt Kyongju

Die historische Stadt Kyongju ist ein berühmter Anziehungspunkt für Touristen. Sie war einst die Hauptstadt des alten Silla-Reiches auf der koreanischen Halbinsel.

(dpa/kru)

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