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Radio Hamburg

Soldatenmord-Prozess

Lebenslänglich für Rigby-Mörder

London, 26.02.2014
Attentäter London Woolwich, Blutverschmierte Hände

Die Hinrichtung von Lee Rigby hatte weltweit für Aufsehen gesorgt.

Zwei Männer hatten den Soldaten Lee Rigby auf offener Straße hingerichtet. Jetzt wurden sie zu lebenslangen Haftstrafen verurteilt.

Mit einem Fleischerbeil in der Hand erklärte Michael Adebolajo am 22. Mai 2013, warum Lee Rigby sterben musste. Großbritannien führt Krieg gegen die Muslime. Er hatte sich nur im Namen Allahs gerecht.

Blutbad in der Öffentlichkeit

Mit einem Auto hatte er und sein 22 Jahre alter Komplize den 25 Jahre alten Soldaten angefahren und ihn danach mit Messern und einem Fleischerbeil auf offener Straße ermordet. Anschließend riefen sie islamistische Parolen in die Videokameras der Passanten. Nach diesem grausamen Mord sind die beiden Täter zu lebenslangen Haftstrafen verurteilt worden. Der 29 Jahre alte Haupttäter soll nach dem Willen des Strafgerichtshofes Old Bailey nie mehr in Freiheit kommen. Sein 22 Jahre alter Komplize soll mindestens 45 Jahre absitzen. Von einem terroristischen Hintergrund geht die britische Justiz jedoch nicht aus.

Verteidigung wollte Höchststrafe abwenden

Die Verteidigung hatte bis zuletzt versucht, die Höchststrafe abzuwenden. Eine lebenslange Haftstrafe ohne die Möglichkeit vorzeitiger Entlassung ist nach ihrer Ansicht unmenschlich und würde aus dem Verurteilten einen Märtyrer machen. Der der Richter ließ sich von den Anmerkungen der Verteidigung nicht beeinflussen. Er stufte den Mord als "barbarisch" ein. Die Täter hatten in der Öffentlichkeit bewusst eine "Blutbad" angerichtet, um die maximale Medienaufmerksamkeit auf sich zu ziehen.

(dpa/fbu)

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