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Radio Hamburg

Ukraine

Trotz Waffenstillstand dauern Kämpfe an

Kiew, 20.02.2014
Ukraine, Kiew, Vladimir Klitschko

Die Straßenkämpfe in der Ukraine haben trotz Gewaltstopp noch kein Ende gefunden.

Präsident Janukowitsch und Oppositionsvertreter haben sich auf einen Waffenstillstand verständigt. Die Straßenkämpfe dauerten in der Nacht trotzdem an.

Trotz eines vereinbarten Gewaltverzichts haben sich ukrainische Polizei und Demonstranten in Kiew neue Auseinandersetzungen geliefert.

Straßenkämpfe dauern an

Protestierer warfen auch Feuerwerkskörper und Brandsätze auf die Sicherheitskräfte, die Tränengas abfeuerten. Schwarze Rauchwolken von brennenden Reifen stiegen in den Himmel. Tausende Menschen harrten auf dem Unabhängigkeitsplatz (Maidan) im Stadtzentrum aus.

Überraschender Gewaltverzicht

Präsident Viktor Janukowitsch und die Anführer der Oppositionsparteien im Parlament - Arseni Jazenjuk, Vitali Klitschko und Oleg Tjagnibok - hatten am Vorabend überraschend einen Gewaltverzicht und neue Verhandlungen über einen Ausweg aus dem monatelangen Machtkampf verkündet.

Steinmeier will Streit schlichten

Am Donnerstag landeten Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier und seine Kollegen aus Frankreich und Polen zu Krisengesprächen in der Hauptstadt. Steinmeier appellierte an beide Seiten, «eine Atempause einzulegen und die Gewalt herunterzufahren».

Gegenseitige Schulzuweisungen

Die Zahl der Toten nach brutalen Straßenschlachten stieg nach Angaben des Gesundheitsministeriums auf mindestens 28 Demonstranten und Polizisten. Wohl mehr als 1000 wurden verletzt, darunter auch mehrere Journalisten.

Die Gewalt war am Dienstag bei einem Protestzug der Regierungsgegner zum Parlament ausgebrochen. Beide Seiten geben sich gegenseitig die Schuld an der Eskalation.

Angespannte Lage in anderen Städten

Auch in vielen Städten im Westen der Ex-Sowjetrepublik blieb die Lage angespannt. In der Großstadt Lwiw (Lemberg) patrouillierten sogenannte Selbstverteidigungskräfte in den Straßen. Die antirussisch geprägte Gegend ist eine Hochburg radikaler Regierungsgegner.

(dpa/kru)

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