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Radio Hamburg

Neuer Einkaufsratgeber

Sinnvoll oder zu "pauschal"?

Hamburg, 23.01.2014
RHH - Expired Image

Der Ratgeber von Greenpeace soll Fischbestände retten.

Greenpeace hat seinen neuen Ratgeber für Verbraucher vorgestellt. Dieser soll dazu beitragen, die Überfischung von Fischbeständen zu vermeiden.

Ginge es nach den Umweltschützern von Greenpeace, sollten Verbraucher vor dem Verzehr von Fisch zunächst in ihren aktuellen Ratgeber schauen, der die Meerestiere mit Hilfe von Farben in Gefahren-Kategorien eingliedert. Vom Bundesverband der Fischereien und des Fischgroßhandels hagelt es Kritik.

Neuer Einkaufsratgeber

Am Donnerstag (23.01.) stellte Greenpeace in Hamburg seinen neuen Einkaufsratgeber vor. Zwei Farben sollen dem Verbraucher bei seinen Einkaufsentscheidungen helfen und ihn darüber informieren, ob die Ware aus einer nachhaltigen Fischerei stammt. Grün steht für "noch empfehlenswert", Rot für "nicht empfehlenswert". Auf diese Weise soll der Verbraucher zum Beispiel auf Makrele, Aal und Rothbarsch verzichten, während er sich den Karpfen schmecken lassen kann.

"Viele Bestände sind überfischt und zahlreiche Fangmethoden verursachen massive Umweltschäden", sagt Iris Menn, Meeres-Expertin von Greenpeace gegenüber der dpa. Wer sich genau informiert, soll dazu beitragen, dass gefährdete Fischbestände sich auf lange Sicht erholen können. Doch von den Seiten des Bundesverbandes der Fischereien und des Fischgroßhandels hagelt es Kritik.

Faltblatt zu "pauschal"

"Die Umweltorganisation müsse anscheinend übertreiben, um gehört zu werden", sagt Matthias Keller, Geschäftsführer des Bundesverbandes. Er kritisiert den Ratgeber als zu "pauschal". Es seien aktuelle Fakten zu wenig berücksichtigt worden. Der Ratgeber – ein Faltblatt, das in jede Geldbörse passt – listet rund 110 gängige Speisefisch-Arten, aufgeteilt in etwa 550 Wildfischbestände und 112 Herkunftsländer von Aquakulturen auf.

Die Organisation veröffentlicht den Einkaufsratgeber seit 2008 jährlich in aktualisierter Fassung. Die Auflage liegt bei 100 000 Stück.

(dpa/vun)

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