Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Temperaturen von -30 Grad

Schneesturm wütet im Osten der USA

Washington, 04.01.2014
Schneesturm, USA, New York

Von dem Schneesturm in den USA ist fast ein Drittel der US-Bevölkerung betroffen.

In dicke Winterkleidung eingepackt stapfen die Bewohner von US-Metropolen durch Schneemassen. Am Wochenende fegen eisige Winde über die USA.

Ein seit Tagen in den USA wütender Schneesturm hat Millionen Amerikanern einen bitterkalten Start ins neue Jahr beschert.

Gefühlte -45 Grad

Der Nationale Wetterdienst kündigte für das Wochenende Temperaturen von minus 30 und eine gefühlte Kälte von minus 45 Grad Celsius an. In Teilen des Mittleren Westens wurden die tiefsten Temperaturen seit rund 15 Jahren erwartet. Die Meteorologen warnten in der Nacht zum Samstag vor "arktischen Wogen".

Tödliche Unfälle und tausende gestrichene Flüge

Glatte Straßen ließen Autofahrten in mehreren Bundesstaaten in der Osthälfte des Landes zu gefährlichen Rutschpartien werden. Einige Unfälle endeten tödlich, berichteten US-Medien übereinstimmend. Seit Donnerstag (2.01.) hatten teils heftige Schneefälle den Verkehr im Nordosten der USA bereits stark behindert. In Metropolen wie Boston, Washington und Philadelphia waren Räumdienste im Dauereinsatz. In New York waren laut CNN allein 24.000 Räumfahrzeuge unterwegs. Das Flugportal FlightAware.com meldete am Freitag landesweit mehr als 3.000 Flugausfälle und mehr als 11.000 Verspätungen, wobei die Seite nicht zwischen wetterbedingten und technischen Ausfällen unterscheidet. Auf einer "Misery Map" (Kummer-Karte) zeigte die Website New York und Chicago als die am schlimmsten betroffenen Flughäfen an. Maschinen mussten enteist werden und einige wegen schlechter Sicht stundenlang auf die Starterlaubnis warten. An manchen Flughäfen stellten Mitarbeiter Pritschen auf, um wenigstens einigen gestrandeten Reisenden ein paar Stunden Erholung zu ermöglichen.

 

 

Bewährungsprobe für neuen New Yorker Bürgermeister

Tausende Schüler genossen dagegen wetterbedingte Schulausfälle und stürzten sich mit Schlitten und warmer Winterkleidung in die Schneemassen. New Yorker verbreiteten im Internet Tipps für die besten Rodelpisten in und um den Stadtteil Manhattan. Für den erst am Mittwoch vereidigten neuen Bürgermeister der Stadt, Bill de Blasio, wurde der Wintersturm zur ersten Bewährungsprobe. Nach einem Schneesturm im Jahr 2010 hatte er das winterliche Krisenmanagement seines Vorgängers Michael Bloomberg in der Acht-Millionen-Metropole kritisiert - und wollte den Job nun selbst besser machen.

(dpa/mgä)

comments powered by Disqus