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Radio Hamburg

Costa Concordia

Gespenstische Unterwasseraufnahmen

Berlin/Rom, 06.07.2014
Costa Concordia aufgerichtet

Im September 2013 wurde die Costa Concordia aufgerichtet.

Die Bergungskosten für das Wrack der Costa Concordia steigen weiter. Unterdessen wurde ein Unterwasservideo des Wracks veröffentlicht.

Das vom britischen "Telegraph" veröffentlichte Video dauert knapp acht Minuten. Italienische Taucher hatten es im September letzten Jahres gedreht.

Beklemmendes Video vom Wrack der Costa Concordia

Die Taucher umkreisen zunächst das Wrack der im Januar 2012 vor der toskanischen Insel Giglio gekenterten Costa Concordia. Später schwimmen sie auch durch das Innere des gesunkenen Kreuzfahrtschiffes. Es sind beklemmende Aufnahmen, Kleidungsstücke und einzelne Kissen treiben im Wasser. Bei dem Unglück starben 32 der insgesamt 4.200 Passagiere.

Hier gehts zum Video

1,5 Millarden für Bergung und Entschädigungen

Unterdessen steigen die Kosten für die Bergung der Costa Concordia. Die Bergungskosten und die Entschädigungen belaufen sich dem Reedereichef zufolge auf 1,5 Milliarden Euro. Nach dem Unglück im Januar 2012 mit 32 Toten habe die Existenz des Kreuzfahrtunternehmens Costa Crociere auf dem Spiel gestanden, sagte der Vorstandschef der Reederei, Michael Thamm, der "Bild am Sonntag". Das Unternehmen in Genua sei damals erstmals in die roten Zahlen gerutscht, habe Hunderte MMillionen Euro verloren. "Wirtschaftlich stehen wir heute wieder da, wo wir vor dem Unfall waren", sagte Thamm.

Vorwürfe gegen Kapitän Schettino erneuert

"Alles in allem werden am Ende gut 1,5 Milliarden Euro auf der Rechnung stehen", sagte der Reedereichef dem Blatt. In dieser Schadenssumme seien die Einnahmeverluste aber noch nicht enthalten, zudem hätte das Kreuzfahrtschiff noch 25 Jahre fahren und erhebliche Gewinne machen können. Das Unternehmen will nach dem Abschluss des Strafprozesses gegen den angeklagten Kapitän Francesco Schettino Schadenersatz gegen ihn geltend machen. Thamm erneuerte die Vorwürfe gegen Schettino, der aus Costa-Sicht verantwortungslos gehandelt und alle Verschriften missachtet hat.

Lest auch: Bergungsaktion erfolgrreich: "Costa Concordia" ist wieder aufgerichtet

Internationalen Teams ist es vor Giglio gelungen, den gekenterten Kreuzfahrtriesen "Costa Concordia" wi ...

Verschrottung der Costa Concordia

Das Wrack des vor der Insel Giglio liegenden Kreuzfahrtriesen wird nach Genua geschleppt und verschrottet. Das aufwendig mit Schwimmkästen flottgemachte Schiff könnte um den 20. Juli herum in den rund 280 Kilometer entfernten Hafen gebracht werden. Das Verschrotten soll Schätzungen zufolge etwa 100 Millionen Euro kosten, 100 Arbeiter werden damit ein Jahr lang beschäftigt sein.

(dpa/mgä)

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