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Radio Hamburg

Vier Deutsche an Bord

Passagier-Flugzeug über Mali abgestürzt

RHH - Expired Image

Ein Flugzeug der Air Algerie ist am Donnerstagmorgen (24.07) verschollen.

Das verschollene Flugzeug der Air Algérie mit 116 Menschen an Bord ist nach UN-Angaben über Mali abgestürzt. Jetzt läuft die Suchaktion nach der Maschine.

Eine Maschine der algerischen Fluggesellschaft Air Algerie ist über Westafrika verschwunden. Wie das Unternehmen in einer in staatlichen Medien verbreiteten Erklärung mitteilte, brach der Kontakt zu Flug AH5017 am Donnerstagmorgen (24.07.) etwa 50 Minuten nach dem Start in Ouagadougou ab, der Hauptstadt von Burkina Faso.

Flugzeug stürzte über Mali ab

Wie ein Kommandeur der dortigen UN-Mission, Brigadegeneral Koko Essien, am Donnerstag der Nachrichtenagentur dpa sagte, verunglückte die Maschine im Zentrum des Landes zwischen den Städten Gao und Tessalit. Malis zivile Luftfahrtbehörde wollte zunächst nicht von einem Absturz sprechen, ist aber nach Angaben eines Vertreters in Alarmbereitschaft. 

Spanische Gesellschaft

Das verschollene Flugzeug gehört der spanischen Gesellschaft Swiftair. Die Maschine des Typs MD83 ist nach Angaben von Swiftair aber für die algerische Airline im Einsatz. An Bord des Fluges von Burkina Faso in Westafrika nach Algier, der Hauptstadt Algeriens, seien 110 Passagiere und sechs Besatzungsmitglieder gewesen – unter ihnen die beiden Piloten.

Vier Deutsche an Bord

Über die Nationalität der Insassen gab es zunächst widersprüchliche Angaben. Inzwischen ist laut "Swiftair" allerdings klar, dass unter den Passagieren 50 Franzosen, 24 Bürger Burkina Fasos, acht Libanesen, sechs Algerier, die sechs Besatzungsmitglieder aus Spanien, fünf Kanadier, zwei Luxemburger, jeweils ein Fluggast aus Mali, Belgien, dem Niger, Kamerun, Ägypten, der Ukraine, Rumänien, der Schweiz sowie vier Deutsche gesessen haben sollen. Vom Auswärtigen Amt gab es zunächst keine Bestätigung dafür, dass auch Deutsche in der Maschine waren. Eine Sprecherin verwies lediglich darauf, dass die zuständige Botschaft in Burkina Faso eingeschaltet worden sei. "Wir bemühen uns mit Hochdruck um Aufklärung, ob deutsche Staatsbürger betroffen sind", sagte sie

Suchaktion gestartet

Rettungsmannschaften und die Fluggesellschaft arbeiteten daran, die Umstände des Verschwindens zu klären, teilte Swiftair weiter mit. Die UN-Mission in Mali und französische Soldaten beteiligten sich nach Angaben aus UN-Kreisen an der Suche nach der verschollenen Maschine. Denn 50 Minuten nach dem Start hätte die Maschine auch über Mali unterwegs sein können. Zunächst gab es jedoch keine Hinweise auf einen Absturz über dem krisengebeutelten Land. Die Regierung in Paris schickte zwei im Tschad stationierte Militärjets vom Typ Mirage 2000 auf die Suche nach dem Flugzeug. Rettungskräfte suchten ein ausgedehntes Gebiet bei der Stadt Gao im Osten des Landes ab, sagte der französische Außenminister Laurent Fabius am späten Nachmittag in Paris. Wenn sich die Befürchtungen bestätigen sollten, wäre das eine "Tragödie für ganz Frankreich", sagte er. 

(dpa/mej/san)

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