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Radio Hamburg

USA: Erneutes Schießerei-Drama

Obama: "Wir sollten uns dafür schämen"

Washington, 11.06.2014
Barack Obama

Wieder hat es in den USA an einer High School Tote bei einer Schießerei gegeben. Präsident Obama fühlt sich wegen der Waffengesetze frustriert und machtlos.

Nach einer erneuten tödlichen Schießerei an einer US-Schule zeigt sich Präsident Obama über die Waffengesetze frustriert.

Nach einer erneuten Schießerei an einer Schule in den USA hat sich Präsident Barack Obama frustriert über die laschen Waffengesetze in seinem Land geäußert. "Wir sollten uns dafür schämen", sagte er am Dienstag (10.06), nachdem kurz zuvor ein Teenager an einer Schule in Portland im US-Bundesstaat Oregon einen 14-jährigen Jungen erschossen hatte. Aber "wenn die öffentliche Meinung keine Änderung durch den Kongress verlangt, dann wird sich nichts ändern". Viele Kongressmitglieder hätten offenbar Angst vor der Macht der Waffenlobby.

Schütze tot, Lehrer verletzt

Der Schütze kam ebenfalls ums Leben, jedoch war unklar, ob er sich selbst umbrachte oder von der Polizei erschossen wurde. Ein Lehrer wurde verletzt, als der Schütze in der Umkleidekabine der Turnhalle das Feuer eröffnete, berichtete die Zeitung "The Oregonian".

74. Schule-Schießerei seit Ende 2012

Bluttat ereignete sich am vorletzten Schultag vor den Sommerferien. Nach Angaben einer Gruppe, die sich für Waffengesetze einsetzt, handelte es sich um die 74. Schießerei in einer Schule, seit Ende 2012 in Newtown (US-Bundesstaat Connecticut) 20 Kinder und sechs Erwachsene erschossen wurden. In den vergangenen Wochen ist es in den USA fast täglich zu Schießereien an öffentlichen Orten, darunter auch Schulen und Universitäten gekommen.

US-Kongress gegen Waffengesetze-Änderungen

Obama zeigte sich verärgert darüber, dass der Kongress in Washington einer Verschärfung des Waffenrechtes keine Chance gibt. Ein entsprechender Gesetzentwurf des Präsidenten schaffte es im vergangenen Jahr nicht einmal zur Abstimmung. Vor allem Republikaner blockierten die Verschärfung.

(dpa/mej)

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