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Radio Hamburg

Boeing 777-200 gefunden

Suche nach Wrackteilen unterbrochen

Kuala Lumpur, 25.03.2014
RHH - Expired Image

Die verschollene Boeing 777 wurde gefunden.

Am Absturz der verschollenen Malaysia-Airlines-Maschine besteht kein Zweifel mehr. Die Suche nach Wrackteilen im Indischen Ozean musste jedoch unterbrochen werden.

Das verschollene Malaysia-Airlines-Flugzeug ist nach neuen Analysedaten in den südlichen Indischen Ozean gestürzt. Niemand könne überlebt haben, teilte die Airline mit, nachdem sie die Angehörigen der 239 Menschen an Bord informiert hatte. Das letzte Signal sei westlich von Perth empfangen worden, sagte Malaysias Regierungschef Najib Razak am Montag. Familien der Insassen nahmen die Nachricht erschüttert auf.

Ungeklärte Absturzursache

Dank der neuen Analyse ist eindeutig, wo das Wrack zu suchen ist. Unklar ist nach wie vor, warum die Maschine am 8. März auf dem Weg von Kuala Lumpur nach Peking so extrem vom Kurs abwich und warum die Kommunikationssysteme an Bord ausfielen.

Verwandte wütend

Wütende Verwandte der 153 Chinesen an Bord gingen auf wartende Medienvertreter los, die den Saal eines Hotels in Peking belagert hatten. Viele schrien und weinten. China bat Malaysia um "alle Informationen und Beweise", die zu der Schlussfolgerung über den Absturz geführt haben. Der Sprecher des Außenministeriums in Peking betonte, die chinesische Suche gehe weiter.

Suche nach der Blackbox

Das US-Verteidigungsministerium teilte mit, ein spezielles Suchgerät der US-Marine solle die Blackbox des Flugzeugs aufspüren. Der Detektor sei eine Art Unterwassermikrofon und könne Signale (Pings) des Flugschreibers bis zu einer Meerestiefe von 6.000 Metern erkennen.

Signale bis Anfang April

Die Zeit drängt: Die Blackbox, die technische Daten und Gespräche im Cockpit aufzeichnet, funkt etwa 30 Tage lang ein Signal. Das ist laut Experten noch aus mehr als 4.000 Metern Wassertiefe zu empfangen - so tief dürfte das Meer in dem angenommenen Absturzgebiet sein. Funkstille wäre etwa ab dem 7. April. Bei einer Maschine der Air France, die 2009 in den Atlantik abstürzte, dauerte es nach dem Fund erster Bruchstücke zwei Jahre, bis das Wrack geortet war.

Suche Unterbrochen

Schlechtes Wetter hat die Suche nach Wrackteilen der im Indischen Ozean abgestürzten Malaysia Airlines-Maschine unterbrochen. Die Wellen seien bis zu vier Meter hoch, Sturmböen und heftiger Regen im Anmarsch und die Wolken hingen teils nur 60 Meter über der Wasseroberfläche, teilte die australische Seesicherheitsbehörde mit. Das Versorgungsschiff "HMAS Success" musste die Region verlassen. Es habe die vom Flugzeug aus gesichteten möglichen Wrackteile noch nicht lokalisieren können.

Keine Hoffnung auf Überlebende

Ministerpräsident Najib sagte: "Mit Bedauern und tiefer Betroffenheit muss ich Sie informieren, dass Flug MH370 nach diesen neuen Daten über dem südlichen Indischen Ozean geendet hat." Es sei eine abgelegene Region, weit weg von jeder Landemöglichkeit. Für Dienstag kündigte er weitere Details an. Der Regierungschef benutzte das Wort Absturz selbst nicht. Er machte aber deutlich, dass es keine Hoffnung für die Menschen an Bord gebe.

Ermittlung wegen Sabotage

Die Polizei in Malaysia ermittelt wegen Sabotage, Entführung und Terrorismus. Die Ermittler haben auch einen technischen Fehler an Bord nicht ausgeschlossen. Weil die wahrscheinliche Absturzstelle in internationalen Gewässern liegt, leitet Malaysia als Heimatstaat des Flugzeugs weiter die Ermittlungen. 

(dpa/kru)