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Radio Hamburg

Ebola-Epidemie

Guinea: Hamburger Forscher gegen das Virus

Hamburg, 26.03.2014
RHH - Expired Image

Hamburger Tropenmediziner unterstützen in Westafrika den Kampf gegen die Infektionskrankheit Ebola.

Nach dem Ebola- Ausbruch im westafrikanischen Guinea reisen nun zwei Experten des Hamburg Tropeninstituts in das Ausbruchsgebiet.

Am Dienstag (25.03) sind zwei deutsche Virologen vom Hamburger Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin nach Guinea gereist. Im Auftrag der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sollen die beiden Wissenschaftler ein internationales Team im Kampf gegen die Ebola-Seuche unterstützen.

Epidemie eindämmen

Der Auftrag der Virusexperten ist klar. Eine weitere Ausbreitung des Virus in Westafrika soll unter allen Umständen verhindert werden. Neben den beiden Virologen schickt das Institut für Tropenmedizin Laborgerät zur Bestimmung der Viren nach Westafrika, wo im vergangenen Monat bereits über 60 Menschen an dem Virus verstorben sind. Inzwischen ist das Virus offenbar auch auf das Nachbarland Liberia übergesprungen, wo es momentan mehrere Verdachtsfälle gebe, so ein Sprecher des Gesundheitsministeriums.

Experten beruhigen

Trotz des Ebola-Ausbruchs in Guinea und Liberia schätzen Experten die Gefahr für Deutschland als sehr gering ein. Jakob Cramer, Leiter der Ambulanz des Bernhard-Nocht-Instituts, erklärte, dass die Chance aus seiner Sicht sehr, sehr gering für eine weitere Ausbreitung seien. Er gehe davon aus, dass es in Deutschland keine einzige Erkrankung geben werde. Ebola-Ausbrüche gebe es laut Angabe des Tropenmediziners Cramer meist in entlegenen Regenwaldgebieten und durch den Verzehr von Affenfleisch, sodass sich Touristen nur selten anstecken würden. Durch das schnelle Eingreifen der Behörde gehe er von einem Ende der Epidemie in einigen Tagen bis wenigen Wochen aus.

Verdacht in Kanada nicht bestätigt

Bei einem Mann im kanadischen Ottawa hat sich der Ebola-Verdacht indes nicht bestätigt. Nach einer Reise in Westafrika war der Kanadier schwer krank in seine Heimat zurückgekehrt und direkt auf die Isolationsstation des dortigen Krankenhauses verlegt worden.

Tückisches Virus

Das Ebola-Virus ist eines der gefährlichsten Krankheitserreger weltweit. Das stark ansteckende Virus verursacht schlimme innere Blutungen, hohes Fieber und endet in 90 Prozent der Fälle tödlich. Bisher gibt es weder eine vorbeugende Impfung noch ein Heilmittel. Der Name "Ebola" geht auf den afrikanischen Fluss Ebola im Kongo zurück, an dem das Virus 1976 zuerst aufgetreten ist. Den letzten größeren Ausbruch von Ebola gab es im Sommer 2012 in Uganda.

(dpa/ san)

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