Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Flug MH370

Angehörige drohen mit Hungerstreik

Peking, 18.03.2014
RHH - Expired Image

Die verzweifelten Angehörigen der verschwundenen Boeing drohen mit einem Hungerstreik.

Aus Protest gegen die Informationspolitik von Malaysia Airlines drohen die Angehörigen der verschwundenen Passagiere mit einem Hungerstreik.

Bei einem Treffen mit Verantwortlichen der Fluggesellschaft des Fluges MH370 in Peking reagierten die Angehörigen des verschollenen Fluges mit Wut und Verzweiflung auf die mangelnde Informations- und Kommunikationspolitik von Malaysia Airlines und den staatlichen Vertretern. Auch am elften Tag nach dem Verschwinden des Passagierflugzeuges sei die Kommunikation mit den Angehörigen mangelhaft.

Hungerstreik angedroht

Die Anwesenden zeigten sich empört über das Hin und Her zu dem Verbleib des seit 8. März verschwundenen Passagierjets. Die Kommunikation sei insgesamt unzureichend und viel zu zögerlich. Einige fühlten sich sogar von der Fluggesellschaft betrogen und wittern eine Verschwörung. Sollten die Angehörigen der verschwundenen Passagiere nicht mehr Informationen bekommen, würden sie in den Hungerstreik treten. "Wir brauchen die Wahrheit. Wir werden uns nicht der Politik beugen", forderten die Angehörigen. 153 der 239 Insassen des Flugzeugs sind chinesische Staatsbürger.

Malaysia rudert zurück

Die Verantwortlichen der Suche nach Flug MH370 haben unterdessen in einem zentralen Punkt der Untersuchung frühere Aussagen zurückgenommen. Demnach sei unklar, wann genau die Kommunikationssysteme der Boeing 777-200 abgeschaltet wurden. Der genaue Zeitpunkt könne nicht exakt ermittelt werden, erklärte der malaysische Verkehrsminister am Dienstag (18.03). Das System könnte demnach noch knapp 20 Minuten länger aktiv gewesen sein, als zunächst angenommen. Für die derzeitige Suche sei dies aber nicht relevant.

Suchgebiet so groß wie Australien

Momentan wird in zwei möglichen Flugkorridoren nach dem Jet gesucht, die zusammen die Größe von Australien haben. Auf insgesamt 7,68 Millionen Quadratkilometern wird somit von 26 Ländern nach der Malaysia Airlines Maschine gesucht. Während der nördliche Korridor von Malaysia Richtung Nordwesten über das indisch-pakistanische Grenzgebiet bis nach Kasachstan reicht, verläuft der südliche Flugweg an Indonesien und Australien vorbei in den Indischen Ozean. Koordiniert wird die Suche von China und Australien. Bisher verlief die Suche jedoch ohne Erfolg.

Neue Spur?

Eine neue Spur gibt indes Grund zur Hoffnung. Eine Lokalzeitung auf den Malediven berichtet, dass die Bewohner einer der im Indischen Ozean verstreuten maledivischen Inseln einen tief fliegenden Jet bemerkt haben wollen. Kurz nach dem Verschwinden soll ein Flugzeug sehr tief mit einem Höllenlärm über die Insel Kuda Huvadhoo im Dhaal Atoll geflogen sein, das in der Farbgebung einer Malaysia Airlines Maschine auffällig ähnlich gewesen sei. "Ich habe noch nie ein Flugzeug so niedrig über unsere Insel fliegen sehen", sagte ein Augenzeuge der Zeitung.

(dpa/san)

comments powered by Disqus