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Radio Hamburg

Krim-Krise

Parlament spricht sich für Russland-Beitritt aus

Simferopol, 06.03.2014
RHH - Expired Image

Das Parlament auf der Krim hat sich für einen Beitritt zu Russland ausgesprochen. Die Autonome Republik gehört im Moment zur Ukraine.

Die Halbinsel Krim will zu Russland gehören. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hält Sanktionen der EU gegen Russland für unausweichlich.

Das Parlament der Schwarzmeer-Halbinsel Krim hat sich für einen Beitritt zu Russland ausgesprochen. Die Abgeordneten der Autonomen Republik fassten am Donnerstag (06.03.) in Simferopol einen entsprechenden Beschluss, wie russische Staatsagenturen meldeten. 78 der 81 anwesenden Abgeordneten stimmten für den Beitritt zur Russischen Föderation. Die Entscheidung solle am 16. März durch eine Volksabstimmung bestätigt werden. In den vergangenen Tagen hatten prorussische Kräfte auf der völkerrechtlich zur Ukraine gehörenden Halbinsel die Macht übernommen.

Jubel vor dem Parlament

Menschen vor dem Parlament nahmen die Entscheidung des Parlaments mit Jubel auf. "Russland! Russland!"-Rufe waren zu hören. Die Halbinsel wird mehrheitlich von Russen bewohnt. Kremlchef Wladimir Putin sei über die Entwicklung informiert, sagte sein Sprecher Dmitri Peskow. Putin hatte zuvor erklärt, dass Russland zwar keinen Anschluss der Krim plane, aber das Volk der Halbinsel darüber frei entscheiden könne.

Grundsätzlich sollen die Krim-Bewohner allerdings darüber abstimmen können, ob die Autonome Republik im Staatsverband der Ukraine bleibt oder sich künftig Russland anschließt. Das meldeten Agenturen in Moskau unter Berufung auf den Krim-Vizeregierungschef Rustam Temirgalijew.

Sanktionsschritte gegen Russland

Bei ihrem Sondergipfel zur Lage in der Ukraine wollen die EU-Staats- und Regierungschefs erste Sanktionsschritte gegen Russland beschließen. Angedacht ist, die Verhandlungen über Visa-Erleichterungen und das neue Grundlagenabkommen mit Russland auszusetzen, berichteten EU-Diplomaten in Brüssel. Der Gipfel will zudem grünes Licht für Finanzhilfen der EU für die Ukraine in Höhe von rund elf Milliarden Euro geben. (dpa/apr)