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Radio Hamburg

Krim-Krise

Russland gegen OSZE-Mission in der Ukraine

Moskau, 03.03.2014
Krim-Krise, Soldaten

Die Situation auf der Halbinsel Krim verschärft sich weiter.

Russland hat den Vorschlag des deutschen Außenministers, eine OSZE-Mission in die Ukraine zu entsenden, abgelehnt.

Russland hat nach einer Sondersitzung der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit (OSZE) in Wien am Montag den Vorschlag eine präventive OSZE-Friedens- und Hilfsmission auf die Krim zu entsenden abgelehnt. Diese wurde unter anderem von Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) angeregt. Der russische OSZE-Botschafter Andrej Kelin erklärte, dass zum jetzigen Zeitpunkt keine derartige Mission beschlossen werden könne. In trockenen Tüchern ist dagegen die OSZE-Beobachtungsmission für die vorgezogenen Präsidentschaftswahlen am 25. Mai.

Steinmeier warnt vor europäischer Spaltung

Unterdessen erklärte Steinmeier vor dem Sondertreffen der EU-Außenminister in Brüssel zur Krim-Krise, dass 25 Jahre nach dem Fall des Eisernen Vorhangs die Gefahr einer erneuten Spaltung in Europa sehr real sei. "Europa befindet sich ganz ohne Zweifel in der schärften Krise seit dem Mauerfall", sagte der SPD-Politiker. Die EU-Regierungschefs treffen am Donnerstag (06.03) zu einem Sondergipfel in Brüssel zusammen um über das weitere Vorgehen in der Krim-Krise zu sprechen.

Turbulenzen an den Aktienmärkten

Die Krise auf der Krim wirbelt auch die weltweiten Börsen durcheinander. Der Aktienmarkt in Russland verlor teilweise bis zu zehn Prozent. Auch der Deutsche Aktienindex (DAX) sackte bis zum Nachmittag um 2,97% auf 9404 Punkte ab. Gefragt waren stattdessen sichere Anlagen wie Gold und Öl. So kletterte der Ölpreis auf sein bisheriges Jahreshoch. Ein Barrel (159 Liter) kostete am Mittag 111,37 Dollar, 2,30 Dollar mehr als am Freitag. Gold kostete so viel wie seit vier Monaten nicht mehr. Russland zählt den weltweit wichtigsten Ölproduzenten. Ein Großteil der Exporte geht nach Europa.

Sorge um die Paralympics

Im Vorfeld der Paralympics, die am 07. März in Sotschi beginnen, zeigte sich der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) Alfons Hörmann besorgt. "Wir fahren alle mit einem mulmigen Gefühl dahin", sagte der Sportfunktionär und betonte, dass die Sicherheit der Sportler an oberster Stelle stehen muss. Hörmann selbst reist am Donnerstag nach Sotschi. Das deutsche Olympiateam macht sich morgen auf den Weg zu den Paralympics.

(dpa/san)

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