Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Krim-Krise

Über 2.000 russische Soldaten auf der Krim

Hamburg, 09.03.2014
Krim-Krise, Soldaten

Mindestens 2.000 russische Soldaten sollen von ihren Stützpunkten auf die ukrainische Halbinsel geflogen worden seien.

Russland hat laut "Spiegel" seit Beginn der Krise mindestens 2.000 russische Soldaten auf die ukrainische Halbinsel Krim gebracht.

Russland hat entgegen den Beteuerungen von Präsident Wladimir Putin nach "Spiegel"-Informationen Tausende Soldaten auf die Krim gebracht. Sicherheitsexperten mehrerer Nato-Staaten könnten belegen, dass seit dem Beginn der Krise mindestens 2.000 russische Soldaten von ihren Stützpunkten auf die ukrainische Halbinsel geflogen worden seien, berichtet das Nachrichtenmagazin. Russische Kräfte hätten zuvor die Flughäfen der Krim besetzt.

6.000 russische Soldaten

Schätzungen, die bei der Nato zirkulierten, gingen von noch höheren Zahlen aus, schreibt das Blatt weiter. So sei die Rede von insgesamt 6.000 zusätzlichen russischen Soldaten, die Moskau auf die Krim beordert habe. Russland bestreitet bislang, eigene Truppen auf die Schwarzmeerhalbinsel gebracht zu haben. Die mehrheitlich von Russen bewohnte Krim gehört völkerrechtlich zur Ukraine. Die neue prowestliche Regierung in Kiew und der Westen werfen Russland vor, die Halbinsel völkerrechtswidrig unter seine Kontrolle gebracht zu haben.

Bankkonten gesperrt

Währenddessen soll die neue prowestliche Regierung in Kiew der moskautreuen Führung der Halbinsel den Geldhahn zugedreht. Wegen einer Sperrung der Bankkonten könne das Autonome Gebiet laufende Geschäfte nicht mehr finanzieren, sagte Krim-Vizeregierungschef Rustam Temirgalijew am Sonntag in Simferopol.

Führung pro russisch

Die Führung habe sich bereits an Moskau gewandt, um bei russischen Banken Konten zu eröffnen. Die Halbinsel werde sowieso die russische Währung Rubel einführen, sollte die Mehrheit der Krim-Bevölkerung am kommenden Sonntag - wie erwartet - für einen Beitritt zu Russland stimmen, sagte Temirgalijew.

Forderung nach Schließung der Grenze

Die Partei Udar (Schlag) von Ex-Boxchampion Vitali Klitschko forderte am Sonntag die Schließung der ukrainischen Grenze mit Russland sowie eine Sperrung des Luftraums der Ex-Sowjetrepublik. Die Führung in Kiew müsse verhindern, dass "Provokateure" aus Russland ihre "Aggression" fortsetzen könnten, hieß es in einer Mitteilung.

Militärstellungen attackiert

Unterdessen attackierten prorussische Einheiten nach Angaben der Regierung in Kiew erneut ukrainische Militärstellungen auf der Krim. Mindestens 30 bewaffnete Männer in Uniformen ohne Hoheitsabzeichen seien in einen Stützpunkt im Westen der Halbinsel eingedrungen und hätten Technik zerstört, teilte das Verteidigungsministerium mit.

(dpa/kru)

comments powered by Disqus