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Radio Hamburg

Massaker an Bahnstation

33 Menschen sterben bei Messerangriff

Kunming, 02.03.2014
RHH - Expired Image

Bei einem Messerangriff sind über 30 Menschen getötet worden.

Bei einem Messerangriff sind mindestens 33 Menschen ums Leben gekommen, die örtlichen Behörden sprechen von einem Terroranschlag.

Die Zahl der Toten durch das Blutbad auf dem Bahnhof der südchinesischen Metropole Kunming ist auf 33 gestiegen. Nach amtlichen Angaben wurden rund 130 Menschen verletzt. Die Behörden sprachen von einem "Terroranschlag" und machen uigurische Separatisten für das Gemetzel verantwortlich. Eine Gruppe von schwarz gekleideten Angreifern hätten mit langen Messern auf Reisende eingestochen. Mindestens 29 Menschen seien getötet worden. Am Sonntag sei zudem ein Polizist seinen schweren Verletzungen erlegen, wie die Zeitung "Jiefang Ribao" berichtete. Die Polizei erschoss nach amtlichen Angaben vier Angreifer, darunter laut Staatsfernsehen eine Frau. Eine weitere Frau sei verletzt festgenommen worden. Die Polizei fahndet nach mindestens fünf flüchtigen Tätern.

"Organisierter Überfall"

Das Blutbad ereignete sich am Samstagabend auf dem Vorplatz und in der Kartenverkaufshalle des überfüllten Bahnhofs. Es sei ein "ein organisierter, vorsätzlicher und brutal ausgeführter terroristischer Überfall" gewesen, berichteten die Behörden. Ein Sprecher des in München ansässigen Weltkongresses der Uiguren äußerte sich nicht direkt zu den Beschuldigungen, sondern betonte, Angriffe auf Zivilisten könnten nicht gerechtfertigt werden. Er forderte eine transparente Aufklärung des Verbrechens. Es dürfe nicht zu einer verstärkten Repression der Uiguren in China führen.

(dpa/fbu)

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