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Radio Hamburg

Vatikan

Drogenlieferung an den Papst?

Leipzig, 23.03.2014
RHH - Expired Image

Für wen war die Kokainlieferung in den Vatikan bestimmt?

Am Leipziger Flughafen haben Zollbeamte eine Kokainlieferung aus Südamerika in den Vatikan abgefangen.

Drogenfunde sind für die Zöllner am Flughafen Leipzig-Halle nichts besonders. Das Drogenpaket, das die Zöllner nach Informationen der "Bild am Sonntag" Mitte Januar aber aus dem Verkehr zogen, war dann aber doch etwas Besonderes. Als Empfänger des Kokain-Päckchens war nämlich niemand geringerer angegeben als der Vatikan. Scheinbar benebeln nicht nur Weihrauchdämpfe die Köpfe der Geistlichen ...

Drogen-Kondome für den Papst?

Bereits am 19. Januar waren die Zöllner auf die heiße Fracht gestoßen, die in einem Frachtpaket aus Südamerika, der ehemaligen Heimat Papst Franziskus, gelegen haben soll. Das Drogen-Kissen war laut der "Bildzeitung" mit 340 Gramm Kokain in flüssiger Form gefunden worden, das ausgerechnet in 14 Kondome abgepackt war. Adressiert waren die Drogen-Kondome für den Heiligen Stuhl lediglich an die Poststelle des Vatikans, ein konkreter Empfänger fehlt damit.

Ermittlungen laufen

Der Schwarzmarktwert des Rauschgifts liegt bei gut 40.000 Euro. Die Behörden in Deutschland und im Vatikan ermitteln nun zu den Hintermännern der Lieferung. Verdächtig sind neben dem Papst nicht nur Kardinäle und die Schweizer Garde, die Leibwache des Papstes, sondern auch alle 3000 Mitarbeiter des Vatikans.Im Vatikan allein leben insgesamt etwa 800 Personen dauerhaft.

"Aktion Vatikan"

Um den Kreis der Verdächtigen zu verkleinern, wurde das Drogenpaket kurz nach dem Fund an den Vatikan übergeben in der Hoffnung, dass der mutmaßliche Empfänger versuchen würde an seine Lieferung zu gelangen. Bisher hat die Falle "Aktion Vatikan" aber noch nicht zugeschnappt. Die deutschen Ermittler gehen nun davon aus, dass der Unbekannte einen Tipp erhalten haben muss und die Aktion verraten wurde. Der Drogenschmuggel könnte sich damit schnell zur Staatsaffäre ausweiten.

Nicht der erste Drogenfund

Schon im Jahr 2007 wurde bei einem Vatikan-Mitarbeiter Kokain gefunden. 87 Gramm trug der Governatorsrat-Mitarbeiter bei sich. Danach wurden die Drogengesetze im Vatikan verschärft, die bis dahin nur sehr schwach waren. Bis 2008 waren weder der Handel noch der Konsum mit Drogen strafbar.

(dpa/ san)

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