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Radio Hamburg

Vermisste Boeing 777-200

Flugzeug in der Straße von Malakka vermutet

Kuala Lumpur, 11.03.2014
RHH - Expired Image

Trotz intensiver Fahndung bleibt die Boeing 777-200 wie vom Erdboden verschluckt. (Symbolbild)

Im Drama um das verschwundene Passagierflugzeug konzentrieren sich die Ermittlungen auf zwei Passagiere und nun die Straße von Malakka.

Auch an Tag vier nach dem mysteriösen Verschwinden eines malaysischen Passagierflugzeugs vor Vietnam sind die Experten in ihren Ermittlungen bislang nicht vorangekommen. Vor der Küste von Vietnam wurde erneut etwas im Wasser gesichtet, was zu der Maschine gehören könnte, wie Medien berichteten. Schiffe waren auf dem Weg, um dies zu prüfen. Das Flugzeug mit 239 Menschen an Bord ist seit Samstag (08.03.) spurlos verschwunden. Nach noch unbestätigten Medienberichten vermutet das malaysische Militär die vermisste Passagiermaschine in der Straße von Malakka - einer Meerenge zwischen der Malaysischen Halbinsel und der Nordküste von Sumatra. Angeblich würden Radarbilder dafür sprechen.

In Großbritannien spekulierten Medien, die verdächtigen Passagiere könnten Iraner gewesen sein. Ein Mann aus Kuala Lumpur habe dem persischen Dienst der BBC gesagt, die beiden Männer, die mit gestohlenen Pässen an Bord waren, hätten vor dem Abflug bei ihm gewohnt.

Ein Passagier identifiziert

Inzwischen hat die malaysische Polizei einen der verdächtigen Passagiere an Bord der verschwundenen Unglücksmaschine von Malaysia Airlines als 19-jährigen Iraner identifiziert. "Wir glauben nicht, dass er zu irgendeiner Terrorgruppe gehörte", sagte Polizeichef Khalid Abu Bakar. "Wir glauben, dass er nach Deutschland auswandern wollte." Der Mann hatte einen Flug von Kuala Lumpur über Peking und Amsterdam nach Frankfurt gebucht. Er reiste mit einem gestohlenen europäischen Pass.

Suche ausgeweitet

Nach dem mysteriösen Verschwinden der Boeing 777-200 fehlten aber sowohl konkrete Hinweise auf ungewöhnliche Vorgänge an Bord als auch Teile des Flugzeugs. Dutzende Schiffe und Flugzeuge aus neun Nationen suchten das Meer zwischen den Küsten von Malaysia und Vietnam ab. Wiederholt gab es falschen Alarm. So entpuppte sich eine vermeintliche Flugzeugtür als Stück Holz, und was von einem Flugzeug aus für ein Rettungsboot gehalten wurde, war in Wirklichkeit eine Kabelverschalung. Auch ein Ölfilm, von dem Proben genommen wurden, stammte nicht von einem Flugzeug, wie ein Labor feststellte.

Lest auch: Vermisste Boeing 777-200: Unglück, Terroranschlag oder Entführung?

Auch am dritten Tag der Suche gibt es keine Spur von dem malaysischen Flugzeug. Die Behörden gehen inzwischen jed ...

Das Suchgebiet ist so groß, weil die Ermittler auch der Theorie nachgehen, dass das Flugzeug vor dem Verschwinden plötzlich umkehrte. Das legte die Auswertung militärischer Radaraufnahmen nahe. Der Suchradius sollte ab sofort auf 185 Kilometer ausgeweitet werden. Das Gebiet umfasst dann über 100.000 Quadratkilometer. Das entspricht etwa der Fläche von Bayern und Baden-Württemberg. (dpa/apr)