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Radio Hamburg

Vermisste Boeing

Entführung wahrscheinlich - Hausdurchsuchung beim Piloten

Kuala Lumpur, 15.03.2014
RHH - Expired Image

Die Polizei durchsuchte in Kuala Lumpur das Haus des Piloten der verschwundenen Maschine.

Das seit einer Woche in Südostasien vermisste Flugzeug ist nach Überzeugung der Ermittler von seinem Kurs abweichend nach Nordwesten gesteuert worden.

Die Signalübertragung gezielt abgeschaltet, der Kurs Richtung Westen geändert: Neue Erkenntnisse zum verschwundenen Flug MH370 weisen klar auf eine Entführung hin. Bestätigen will das Malaysias Regierung nicht. Es werde in alle Richtungen ermittelt, betont der Premier.

Suche nach Boeing erreicht "neue Phase"

Die seit einer Woche in Südostasien vermisste Passagiermaschine ist nach Überzeugung der Ermittler von ihrem Kurs abweichend nach Nordwesten gesteuert worden. Das berichtete der malaysische Ministerpräsident Najib Razak am Samstag (15.03.) auf einer Pressekonferenz in Kuala Lumpur. Medienberichte, dass es sich um eine Flugzeugentführung handelte, betätigte er nicht. "Wir ermitteln noch alle Möglichkeiten." Die Suche nach dem am vergangenen Samstag (8.03.) verschwundenen Flugzeug habe aber "eine neue Phase" erreicht.

Kommunikationssysteme an Bord abgeschaltet

Zwei Kommunikationssysteme an Bord der Boeing 777-200, die Daten zu Kontrollstationen übermitteln, seien "mit hoher Wahrscheinlichkeit absichtlich" abgeschaltet worden, sagte der Premier. Das ACARS-System (Aircraft Communications Addressing and Reporting System) sei nach dem Start von Kuala Lumpur noch kurz vor der Ostküste Malaysias deaktiviert worden. Das zweite Gerät, der Transponder, habe wenig später keine Daten mehr gesendet. Das deute auf eine "absichtliche Aktion von jemandem an Bord des Flugzeugs" hin.

Flugzeugsuche im Indischen Ozean

Das malaysische Militär habe ein Flugzeug auf seinem Weg nach Westen verfolgen können, bei dem es sich nach heutiger Erkenntnis mit großer Wahrscheinlichkeit um Flug MH370 gehandelt habe. Aus dem letzten Kontakt mit einem Satelliten um 08.11 Uhr (Ortszeit) am 8. März seien zwei mögliche Flugkorridore abgeleitet worden: Einer erstrecke sich von Nordthailand bis nach Kasachstan und Turkmenistan, der andere von Indonesien in den südlichen Indischen Ozean. Die Suchaktion sei entsprechend neu ausgerichtet worden, sagte der Premier.

Kinder unter den Passagieren

Inzwischen wurde bekannt, aus welchen Ländern die insgesamt 239 Passagiere an Bord von FLug MH370 kommen. Auch China kommen 153 Passagiere, wobei laut Narichtenagentur Xinhua ein chinesischer Pass von einem bislang Unbekannten genutzt wurde. Die anderen Passagiere kommen aus Malayisa (38), Indonesien (7), Australien (5), Indien (5), Frankreich (4), USA (3), Kanada (2), Neuseeland (2), Ukraine (2), Russland (1), Taiwan (1) und den Niederlanden (1).  Die 12 Besatzungsmitglieder kommen aus Malaysia. Zwei Passagiere aus dem Iran checkten mit gestohlenen italienischen und österreicherischen Pässen ein. Unter den Passagiern sind auch ein drei und ein vier Jahre altes Kind.

Polizei durchsucht Haus des Piloten

Außerdem haben Polizisten am Samstag (15.03.) das Haus des Piloten durchsucht. "Die Beamten haben nach Material gesucht, dass bei der Suche nach dem vermissten Flugzeug helfen könnte", sagte ein Polizist in Kuala Lumpur, wo das Haus des 53 Jahre alten malaysischen Piloten Zaharie Ahmad Shah steht. Ob etwas gefunden oder mitgenommen wurde, teilte er nicht mit. Der malaysische Ministerpräsident Najib Razak hatte auf einer Pressekonferenz erklärt, jemand an Bord der Boeing 777-200 habe "mit hoher Wahrscheinlichkeit absichtlich" die Kommunikationsgeräte abgeschaltet. Die Überprüfung von Passagieren und Crew von Flug MH370 werde daher verstärkt.

(dpa/mgä)

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