Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Verzweifelte Rettung

Lawine reißt Menschen und Häuser mit sich

Washington, 24.03.2014
RHH - Expired Image

Im US-Bundestaat Washington kam es nach schweren Regenfällen zu einem massiven Erdrutsch.

Innerhalb von Sekunden war alles weg: Nach schweren Regenfällen gerät in einem US-Dorf die Erde ins Rutschen, begräbt Häuser und Menschen.

Eine gewaltige Schlammlawine hat im nordwestlichen US-Bundesstaat Washington mehrere Häuser mit sich gerissen und Menschen unter sich begraben. Drei Einwohner wurden getötet, mindestens zehn waren am Sonntagvormittag (Ortszeit) noch vermisst, wie der Sender CNN unter Berufung auf den Gouverneur des Staates berichtete.

Rettung der Verschütteten

Nach dem Unglück in der kleinen Stadt Oso am Samstag versuchten Rettungskräfte verzweifelt, zu verschütteten Menschen vorzudringen, die unter den Trümmern ihrer Häuser um Hilfe riefen. Hinzu kam laut Behörden die Gefahr "möglicherweise katastrophaler Überschwemmungen". 

Zehn Menschen geborgen

Mehr als zehn Menschen wurden laut der "Seattle Times" geborgen und mit teils lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Dazu zählte ein sechs Monate altes Baby, dessen Zustand am Sonntag als kritisch bezeichnet wurde. Wie es weiter hieß, zerstörte der Erdrutsch sechs Häuser, bis zu 16 weitere Gebäude wurden beschädigt.

Riesige Schlammlawine

"Alles war in ein paar Sekunden verschwunden", zitierte CNN einen Augenzeugen. Eine Frau schilderte in der "Seattle Times", sie habe mit einer Freundin im Wohnzimmer gesessen, als sie ein Krachen hörte. Plötzlich sei da eine etwa siebeneinhalb Meter hohe Schlammwand gewesen. "Dann traf sie uns und wir rollten. Das Haus zerfiel, wir waren begraben und buddelten uns selbst aus."

Heftige Regenfälle als Auslöser

Ausgelöst wurde das Unglück wahrscheinlich durch heftige Regenfälle in den vergangenen vier Wochen, die das Grundwasser ansteigen ließen. Die Erdmassen rutschten über einen Highway hinweg und blockierten einen Fluss, der über die Ufer zu treten drohte. Bewohner in der Umgebung wurden dringend dazu aufgerufen, sich in Sicherheit zu bringen.

(dpa/kru)

comments powered by Disqus