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Radio Hamburg

Buschfeuer in Kalifornien

Mutmaßlicher Brandstifter angeklagt

San Diego, 17.05.2014
Feuer Brände Kalifornien

Die Buschbrände in Kalifornien hatten die Menschen aus ihren Häusern vertrieben.

Kühleres Wetter hilft der kalifornischen Feuerwehr bei der Bekämpfung von Buschfeuern. Der mutmaßliche Brandstifter wurde angeklagt. 

Kühleres Wetter ist den erschöpften Einsatzteams an den zahlreichen Brandherden in Südkalifornien zur Hilfe gekommen. Mehrere Brände konnten nach einem tagelangen Einsatz der Feuerwehr unter Kontrolle gebracht werden, doch Entwarnung gab es in dem US-Westküstenstaat noch nicht. Am Freitag loderte nahe dem Militärstützpunkt Camp Pendleton ein neues Feuer auf, die Behörden ordneten weitere Evakuierungen an.

Anklage gegen mutmaßlichen Brandstifter

Die Staatsanwaltschaft im Bezirk San Diego hat gegen einen mutmaßlichen Brandstifter Anklage erhoben. Wie der Sender "KABC" am Freitag berichtete, soll der 57-jährige Mann ein inzwischen
eingedämmtes Feuer nahe Oceanside verursacht haben. In Escondido wurden zwei junge Männer unter dem Verdacht der Brandstiftung vorläufig festgenommen. Gegen fünf größere Brände waren am Freitag noch mehr als 2600 Feuerwehrleute im Einsatz. Nach ersten Schätzungen der Behörden wurden in dieser Woche in Südkalifornien fast 80 Quadratkilometer Land verkohlt. Viele Anwohner, die vor den Flammen geflüchtet waren, konnten inzwischen wieder in ihre Hause zurückkehren. In San Marcos und Carlsbad, nördlich der Metropole San Diego, wurden mehr als 25 Gebäude beschädigt oder zerstört, darunter ein Mietshaus mit 18 Wohnungen.

Unidentifiziertes Opfer

Die Brände haben bisher ein Menschenleben gefordert. Feuerwehrleute entdeckten eine bis zur Unkenntlichkeit verbrannte Leiche. Sie sei an einer Stelle gefunden worden, wo zuvor Obdachlose campierten, berichtet die "Los Angeles Times". Die extreme Hitze der letzten Tage von bis zu 40 Grad wurden am Freitag von kühleren und feuchten Winden abgelöst. Auch für das Wochenende sagten die Meteorologen sinkende Temperaturen voraus. Gewöhnlich setzen schwere Wald- und Buschbrände im Westen der USA erst nach den trockenen Sommermonaten ein. In diesem Winter war jedoch kaum Regen gefallen. Es ist das zweite schwere Dürrejahr für Kalifornien in Folge.

(dpa/ama)

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