Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Referendum in der Ukraine

96 Prozent für die Unabhängigkeit

Moskau, 12.05.2014
Ukraine

Trotz massiver internationaler Kritik ist das Referendum über eine Abspaltung der Ost-Ukraine angelaufen.

Bei dem umstrittenen Referendum in den ost-ukrainischen Gebiete Donezk und Lugansk haben fast 96 Prozent für eine Unabhängigkeit von Kiew gestimmt.

Nach dem Krisenbeginn in der Ukraine sind die Konflikte zwischen den pro-russischen Separatisten und den ukrainischen Nationalisten immer härter geworden. Das gestrige Referendum ist das letzte und ein symbolisches Beispiel dafür. Die Bevölkerung aus Donezk und Lugansk konnte am Sonntag (11.05) entscheiden, entweder weiter Teil der Ukraine zu bleiben oder neue Provinz Russlands zu werden. Das Ergebnis lässt keinen Platz für Zweifel: 96 Prozent haben für die Unabhängigkeit von der Ukraine abgestimmt.   

Kriminelles Vorgehen?

Die Zentralregierung in Kiew erkennt die Ergebnisse nicht an. Sie spricht von einem kriminellen Vorgehen. Die Staatsmacht hat in der Region die Kontrolle verloren. Bürger beklagen ein Chaos mit schwer bewaffneten Uniformierten und Banditen auf den Straßen der Großstadt. "Diese Propaganda-Farce hat keine juristischen Folgen – außer Strafverfahren gegen die Organisatoren", sagte Interimspräsident Alexander Turtschinow. Ziel der Initiatoren der illegalen Referenden sei es, die Situation maximal zu destabilisieren, um die ukrainische Präsidentenwahl am 25. Mai zu verhindern.

Risiko für die Welt Wirtschaft

IWF-Chefin Christine Lagarde hat vor möglichen globalen Folgen der Ukraine-Krise gewarnt. "Es ist ein neues Risiko für die Weltwirtschaft", sagte die Direktorin des Internationalen Währungsfonds (IWF) dem "Handelsblatt". Die Krise sei eine Gefahr, "die man nur sehr schwer messen oder deren Ansteckungsgefahr für andere Länder man kaum vorhersagen kann", betonte Lagarde. Dennoch könne das schwerwiegende ökonomische Folgen haben. Denn der Konflikt habe Auswirkungen auf den internationalen Handel, die ausländischen Direktinvestitionen, aber auch auf die internationalen Kapitalflüsse und die Energieversorgung Europas.

(dpa/mej)

comments powered by Disqus