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Radio Hamburg

Ebola Toter in den USA

Alle Freunde und Kollegen in Quarantäne

Omaha, 18.11.2014
Ebola

Am Montag (17.11) ist bereits der zweite Ebola-Patient in den USA an dem Virus gestorben.

Er feierte gemeinsam mit Freunden den vermeintlich negativen Ebola-Test. Jetzt ist ein 44-jähriger Arzt in den USA auf einer Ebola-Station gestorben. 

Am Montagmorgen (17.11) ist in den USA der dritte Patient an Ebola gestorben. Dr. Martin Salia hat in Freetown in Sierra Leone Ebola-Patienten behandelt und ist nach seiner Diagnose direkt nach Nebraska ausgeflogen worden. Dort ist er dann im Nebraska Medical Center in Omaha den Symptomen seiner Krankheit erlegen, wie "Washington Post" jetzt berichtete.

Erster Test war negativ

Bereits eine Woche vorher hatte Martin Salia einen Ebola-Test machen lassen. Dieser war negativ ausgefallen. Grund genug, um das gemeinsam mit Freunden und Kollegen zu feiern. Alle umarmten ihn, freuten sich für den Arzt. Nachdem nun doch Ebola diagnostiziert wurde, sind alle Freunde und Kollegen, die mit dem Patienten in Berührung gekommen sind unter Quarantäne. "Wir haben gefeiert. Wenn der Test negativ ausfällt, dann geht man auch davon aus, dass der getestete wirklich kein Ebola hat", so Komba Sogu M’Briwa, ebenfalls Arzt des Ebola Treatment Center in Freetown.

Behandlung in Nebraska

Martin Salia wurde sofort in die USA ausgeflogen, um im Nebraska Medical Center behandelt zu werden. Wie "Washington Post" weiter berichtet, war sein Zustand bereits sehr kritisch, als er im US-Bundesstaat Nebraska ankam. "Dr. Salia war bereits sehr instabil, als er hier ankam und leider konnten wir ihn trotz aller Bemühungen nicht retten", so Phil Smith, Arzt am Medical Center. Salia lebte mit seiner Frau und den beiden Kindern in einem kleinen Ort in der Nähe von Washington D.C..

Test in den ersten drei Tagen nicht aussagekräftig

Viele Mitarbeiter in den Ebola-Stationen in Westafrika sind noch nicht genügend informiert und wissen nicht, dass ein Test erst nach dem dritten Tag voll aussagekräftig ist. In den meisten Fällen würde ein Ebola-Test, der innerhalb der ersten drei Tage gemacht wurde, keine Garantie geben. Es gäbe in diesem frühen Stadium noch nicht genug Viren im Blut.

Ebola Verdacht auch in Deutschland

In Berlin-Neukölln zeigte ein Dolmetscher in der Nacht zu Dienstag (18.11) Symptome wie Fieber und Nasenbluten. Die Feuerwehr wurde wegen Verdachts auf Ebola sofort alarmiert und brachte den Mann ins Rudolf-Virchow-Klinikum. Der Dolmetscher habe zuvor Kontakt mit Menschen aus Sierra Leone gehabt. Nach Angaben der Feuerwehr habe sich der Verdacht aber nicht bestätigt, wie die Senatsgesundheitsverwaltung am Dienstagmorgen mitgeteilt hat.

(dpa/asc)

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