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Radio Hamburg

Angst vor Ebola

Hund "Excalibur" wurde eingeschläfert

Madrid, 09.10.2014
RHH - Expired Image

Der Hund "Excalibur" wurde aus Angst vor der Übertragung von Ebola eingeschläfert.

Obwohl Tierschützer in Spanien um das Leben von "Excalibur", dem Hund der an Ebola erkrankten Krankenschwester, gekämpft hatten, wurde er eingeschläfert.

Tausende Spanier setzten sich im Internet dafür ein, Excalibur am Leben zu lassen. Für eine kurze Zeit wurde der Hund der mit Ebola infizierten spanischen Krankenschwester zu einer Berühmtheit. Trotzdem wurde er eingeschläfert.

Excalibur wurde zur Berühmtheit

In Spanien brach ein Streit über den Hund der Frau aus: Tierschützer und viele Bewohner kämpften um das Leben des Vierbeiners. Im Internet wurde der Fall mit dem Hashtag "#SalvemosaExcalibur" (im Deutschen so viel wie #LasstUnsExcaliburRetten) zum viralen Erfolg.

Gerichtsurteil 

Da auch der Mann der Krankenschwester wegen Infektionsgefahr ins Krankenhaus musste, ließ er den Hund mit Essen und Trinken allein in der Wohnung zurück. Als die Gesundheitsbehörde ihn nach der Zustimmung für die Tötung des Tieres bat, verneinte er dies. Die Behörden holten sich daraufhin das Gerichtsurteil.

Wohnung mit Planen abgeklebt

Obwohl sich so viele Personen für den Hund eingesetzt haben, wurde er eingeschläfert. Die Fenster zur Wohnung wurden mit schwarzen Planen abgeklebt. "Wir hatten leider keine andere Wahl", sagte der Gesundheitsminister der Madrider Regionalregierung, Javier Gonzalez.

Gerangel zwischen Polizei und Tierschützern

Als das Expertenteam anrückte, versperrten etwa 50 Demonstranten den Zutritt. Polizisten mussten den Weg freimachen. Auch beim Abtransport von Excalibur kam es zu Gerangel zwischen Tierschützern und den Polizisten.

Zur Verbrennung auf Beseitigungs-Anlage gebracht

Laut Mitteilung der Madrider Regionalregierung wurde die Leiche des Hundes in einen versiegelten Bio-Sicherheits-Behälter gelegt und zur Verbrennung zu einer "authorisierten Beseitigungs-Anlage" gebracht.

Frau durch Unachtsamkeit angesteckt?

Die Spanierin Teresa Romero war der erste Ebola-Fall in Europa. Nach Informationen des "Spiegel" gab das Krankenhaus bekannt, wie sich die Frau angesteckt haben könnte: Als sie ihre Schutzkleidung ablegte, soll sie ihr Gesicht mit einem eventuell mit Ebola-Viren kontaminierten Handschuh berührt haben, so ihr Arzt German Ramírez.

Lest auch: Behandlung auf Isolierstation: Ebola-Patient in Leipzig

Ein Ebola-Patient aus Westafrika wird jetzt in der Isolierstation eines Leipziger Krankenhauses behandelt.

(dpa/lwe)

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