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Radio Hamburg

Südafrikanischer Torwart tot

Senzo Meyiwa wollte Freundin beschützen

Johannesburg , 27.10.2014
Senzo Meyiwa Towart Südafrika

Torwart Senzo Meyiwa starb im Alter von 27 Jahres.

Der südafrikanische Nationaltorwart Senzo Meyiwa ist am Sonntagabend (26.10) in der Wohnung seiner Freundin bei einem Raubmord erschossen worden. 

Senzo Meyiwa ist am Sonntagabend (26.10) zu Besuch bei seiner Freundin, der Sängerin Kelly Khumalo, gewesen. Gegen 20 Uhr haben zwei Männer das Haus, das sich ca. 40 Kilometer östlich von Johannesburg befindet, betreten. Sie haben Geld und Handys verlangt und dann aus bisher ungeklärten Gründen auf den Fußballspieler gezielt und ihn in der Brust getroffen. Im Krankenhaus konnte nur noch sein Tod festgestellt werden, teilte Südafrikas Polizeisprecherin Riah Phiyega mit.

Senzo beschützte seine Freundin

Nachdem die Räuber Geld und andere Wertgegenstände verlangt hatten, habe laut der südafrikanischen "Times" einer der Männer mit einer Waffe auf die 29-jährige Kelly gezielt. Senzo Meyiwa habe sich dann vor sie gestellt, um sie und das gemeinsame Kind zu schützen. Einer der Einbrecher hätte die Waffe abgefeuert und den Torwart in der Brust getroffen. Anschließend seien die beiden Täter aus dem Haus geflohen. Ein Dritter habe vor der Tür Wache gestanden. Der südafrikanische Nationalspieler starb im Alter von 27 Jahren und hinterließ drei Kinder, eine Ehefrau und seine Freundin Kelly.

Große Anteilnahme

Viele seiner Fans und Fußballkollegen zeigen ihre Anteilnahme unter anderem auch in sozialen Netzwerken. FIFA-Präsident Joseph Blatter bezeichnete Meyiwas Tod auf Twitter als "sinnlosen, tragischen Verlust". Der südafrikanische Nationaltrainer Ephraim Mashaba wischte sich Tränen aus dem Gesicht, als er über seinen getöteten Kapitän sprach. "Ich habe ihn nie traurig oder wütend gesehen. Wir werden ihn sehr vermissen". Die Polizei habe eine Sonderkommission für die Ermittlungen gebildet. Phiyega appellierte an die Bevölkerung, die Fahndung zu unterstützen. "Irgendjemand weiß etwas, und wir rufen diese Person auf, sich bei uns zu melden", sagte sie. Für Hinweise, die zur Ergreifung der Täter führen, ist eine Belohnung von etwa 18.000 Euro ausgesetzt.

(dpa/asc)

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