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Radio Hamburg

Universitätsklinikum Eppendorf

Ebola-Patient in Hamburg geheilt

Hamburg, 04.10.2014
Ebola, Virus

Deutschlands erster Ebola-Patient wurde erfolgreich im Universitätsklinikum Eppendorf behandelt.

Deutschlands erster Ebola-Patient hat am Freitag (03.10.) das UKE verlassen und befindet sich nun auf dem Rückweg nach Senegal.

Am 27. August landete in Hamburg ein Spezialjet, der für großes Medieninteresse sorgte, da er einen mit dem Ebola-Virus infizierten Mann transportierte. Der Infizierte wurde umgehend mit einem Infektionsrettungswagen der Feuerwehr und in Begleitung von Männern in Schutzanzügen in das Behandlungszentrum für hochansteckende Erkrankungen am Universitätsklinikum Eppendorf (UKE) gebracht.

Deutschlands erster Ebola-Patient verlässt Krankenhaus

Nach einer fünfwöchigen Behandlung hat nun der erste in Deutschland behandelte Ebola-Patient das Krankenhaus verlassen. Laut einer Mitteilung des UKE am Samstag (04.10.) war die Entlassung des ehemaligen Ebola-Infizierten bereits am Freitag (03.10.). "Es geht ihm gut, und er ist schon seit vielen Tagen nicht mehr infektiös. Wir freuen uns sehr für ihn, dass er nun in seine Heimat zurückkehren kann," teilte das Krankenhaus mit. Weiter dankte das UKE allen Pflegekräften, Ärzten und Mitarbeitern, die eine Heilung des Patienten von seiner "sehr schweren Erkrankung" ermöglicht haben.

Basisversorgung als Behandlungsmethode

Der ehemalige Patient war im August nach Hamburg gekommen, da er sich laut Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) bei einem Einsatz in einem Labor in Sierra Leone mit dem hochansteckenden und gefährlichen Ebola-Virus infiziert hatte. Über die Behandlung des Mannes im Hamburger Universitätsklinikum war wenig bekannt geworden. Die Klinik berief sich kontinuierlich auf die Schweigepflicht. Lediglich der UKE-Tropenmediziner Stefan Schmiedel hatte zu Beginn der Behandlung erklärt, dass die Ärzte nicht auf experimentelle Mittel setzen wollten. Stattdessen war eine unterstützende Basisversorgung, die aus einer Schmerztherapie, Fiebersenkung und Flüssigkeitsmanagement bestand, eingesetzt worden. "Wir glauben, dass durch diese einfachen Maßnahmen bereits die Sterblichkeit der Ebola-Erkrankung deutlich gesenkt werden kann", hatte Schmiedel in der damaligen Stellungnahme angegeben.

Eingesetztes Material wurde sterilisiert und verbrannt

Seit dem Eintreffen des ehemals Infizierten haben Ärzte und Pfleger um den Mann aus Senegal gekümmert. "Rund um die Uhr befinden sich mindestens ein Arzt und eine Pflegekraft in Schutzanzügen im Sonderisolierbereich hinter der Schleuse", gab eine UKE-Sprecherin während der Behandlung an. Die eingesetzten Schutzanzüge und alle Gebrauchsgegenstände wurden, um eine Gefährdung der Umwelt auszuschließen, nach Angaben des UKE sterilisiert und verbrannt. Behandelt wurde der Mann auf einer Sonderisolierstation, die über ein eigenes Schleusensystem verfügt, und aus der Luft nicht nach außen gelangen kann. 

Lest auch: Patient in Hamburg gelandet: Ebola-Patient auf Isolierstation im UKE

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(dpa/lsc)

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