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Radio Hamburg

Klimagipfel in New York

Leonardo di Caprio spricht vor UN

New York, 24.09.2014
Leonardo DiCaprio Klimagipfel

Hollywood-Schauspieler Leonardo DiCaprio spricht auf dem UN-Klimagipfel in New York.

Wage Versprechen, keine klaren Ansagen. Das hat der UN Klimagipfel in New York hervorgebracht. Und Leonardo die Caprio hat auch ein Statement.

Ein ganzes Heer von Staats- und Regierungschefs ist zum Klimagipfel nach New York angereist. Das Thema sei dringend und ein Durchbruch müsse her, predigen sie. Konkrete Zahlen und Vorgaben nennen dann aber bei weitem nicht alle - vor allem nicht die wirklich wichtigen. Umweltschützer sprechen von viel "heißer Luft". Die deutschen Vertreter haben versprochen, dass wir unseren Schadstoffausstoß bis 2020 im Vergleich zu 1990 um 40 Prozent senken.

Mehr als 100 Staats- und Regierungschefs haben beim Gipfel der Vereinten Nationen mehr Engagement im Kampf für den Klimaschutz versprochen. Die USA und China würden bei diesen Anstrengungen führen, kündigte US-Präsident Barack Obama in New York an. "China und wir haben eine besondere Verantwortung zur Führung. Vorangehen, das ist etwas, was große Nationen tun müssen", betonte Obama. Der chinesische Vizepremier Zhang Gaoli versprach "noch größere Anstrengungen" im Kampf gegen den Klimawandel.

DiCaprio will "umfassendes Handeln"

Auch namhafte Wissenschaftler und Hollywood-Stars wie Schauspieler Leonardo DiCaprio waren zu dem Gipfel am Dienstag angereist.

DiCaprio verwies darauf, dass er zwar kein Experte auf dem Gebiet des Klimawandels sei, aber er habe das Gefühl, dass die Menschheit mit dem Thema Klimawandel so umgehe, als ob das Problem verschwinden würde, wenn man den Kopf in den Sand steckt. Er fordert umfassendes Handeln und zwar sofort. Die Staaten müssten jetzt Geschichte schreiben.

Abgesandte aus allen Teilen der Welt forderten konkrete Schritte, um die Erderwärmung auf zwei Grad zu begrenzen. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) wurde von Umweltministerin Barbara Hendricks (SPD) und Entwicklungshilfeminister Gerd Müller (CSU) vertreten. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon nannte den Klimawandel die größte Gefahr in der Geschichte der Menschheit. «Wir haben uns noch nie solch einer Herausforderung gegenüber gesehen. Die menschlichen, ökonomischen und ökologischen Kosten des Klimawandels werden bald untragbar sein", sagte der Koreaner. 

(dpa/aba)

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