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Radio Hamburg

Referendum verloren

Schottland bleibt Teil von Großbritannien

Edinburgh, 19.09.2014
Wahl Unabhängigkeit Schottland

Die Unabhängigkeits-Gegner beim Schottland-Referendum liegen vorne.

Die schottische Unabhängigkeitsbewegung hat das Referendum über die Loslösung von Großbritannien verloren.

Die stellvertretende Ministerpräsidentin Nicola Sturgeon räumte die Niederlage am frühen Freitagmorgen in der BBC ein. Nach Auszählung von über der Hälfte der Stimmen lagen die Gegner eines Verbleibs im Vereinigten Königreich bei lediglich 46 Prozent. Die Bekanntgabe des Endergebnisses wurde für die kommenden Stunden erwartet.

Bei Meinungsfragen Kopf-an-Kopf-Rennen

"Jedes Mitglied der Yes-Kampagne ist tief enttäuscht. Aber Schottland hat sich für immer verändert", sagte Sturgeon. Der Regierung in London um Premierminister David Cameron ist es damit gelungen, die Abspaltungstendenzen erfolgreich abzuwehren. Die Meinungsfragen vor der Abstimmung hatten wochenlang ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen beider Lager vorhergesagt.

Hohe Wahlbeteiligung

Die Schottische Nationalpartei von Ministerpräsident Alex Salmond, die vehement für die Unabhängigkeit eingetreten war, konnte in ihren Hochburgen nach ersten Analysen nicht genügend Wähler mobilisieren. Große Städte wie die Metropole Glasgow oder Dundee stimmten zwar mehrheitlich für die Abspaltung von Großbritannien. Die Wahlbeteiligung war aber hier nicht hoch genug, um das Ergebnis aus anderen Regionen umkehren zu können. Bei einer sehr hohen Wahlbeteiligung hatten sich am Donnerstag in Stoßzeiten lange Schlangen vor den Wahllokalen in den 32 Wahlbezirken Schottlands gebildet. Das Thema hatte die Bevölkerung in dem Fünf-Millionen-Einwohner-Land im Norden Englands monatelang elektrisiert.

(dpa / ste)

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