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Radio Hamburg

WHO warnt

Sprunghafter Ebola-Anstieg

Genf, 23.09.2014
Ebola Virus, Erreger

So sieht der Ebola-Erreger unter dem Mikroskop aus.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) geht von einem extrem sprunghaften Anstieg der Ebola-Infektionen bis November aus.

Die Weltgesundheitsorganisation rechnet mit mehr als 20.000 Ebola-Infizierten bis Anfang November. Das geht aus einer Untersuchung der WHO und des Imperial College in London hervor, die am Dienstag (23.09.) im "New England Journal of Medicine" veröffentlicht wurde. 

Für die Studie haben die Wissenschaftler die Daten seit dem Ausbruch der Seuche im vergangenen Dezember analysiert. So konnten sie auf den Prozentsatz der tödlich verlaufenen Erkrankungen in Westafrika schließen: "Die Analyse zeigt, dass bis zum 14. September 70,8 Prozent der Patienten mit eindeutigen Befunden gestorben sind", sagte Christopher Dye, WHO-Strategiedirektor und Co-Autor. Diese Quote sei in Guinea, Liberia und Sierra Leone gleich.

Hilfe aus Deutschland

Unterdessen will Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen Freiwillige aus den Reihen der Bundeswehr für den Kampf gegen Ebola mobilisieren. Sie bat Ärzte und Pfleger, aber auch Techniker und Logistiker aus der Truppe, sich in Westafrika am Kampf gegen die Seuche zu beteiligen. Den Helfern sicherte von der Leyen einen speziellen Lehrgang, ausreichende medizinische Vorsorge und einen finanziellen Ausgleich zu. Erste Voraus-Teams der UN-Sondermission sind inzwischen in Ghana und Liberia eingetroffen. 

(dpa/aba)

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