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Radio Hamburg

Germanwings-Absturz

Haltern gedenkt gemeinsam seiner Toten

Haltern/Seyne-Les-Alpes, 02.04.2015
RHH - Expired Image

Hunderte Menschen kamen am Mittwoch (1.04) zum Gedenkgottesdienst in Haltern.

Die tiefe Trauer in Haltern am See dauert an. Zahlreiche Menschen gedachten der Opfer der Flugzeug-Katastrophe. Die Suche nach dem zweiten Flugschreiber geht weiter.

Gut eine Woche nach dem Absturz der Germanwings-Maschine dauert die tiefe Trauer in der besonders betroffenen westfälischen Stadt Haltern an.

"Jeder kennt jemanden, der betroffen ist"

Zu einem öffentlichen Gedenkgottesdienst kamen am späten Mittwochnachmittag (1.04) sehr viel mehr Menschen, als die St.-Sixtus-Kirche fassen konnte. Über Lautsprecher hörten Hunderte unter freiem Himmel die Predigt, Reden und Musik aus
der Kirche, in der ebenfalls Hunderte Menschen trauerten. "Jeder in der Stadt kennt jemanden, der betroffen ist", sagte Martin Ahls, Pfarrer der katholischen Gemeinde St. Sixtus, während des ökumenischen Gottesdienstes. Unter den 150 Todesopfern der Tragödie sind 16 Schüler und zwei Lehrerinnen des Halterner Gymnasiums.

Lufthansa verspricht langfristige Hilfe

Der Germanwings-Mutterkonzern Lufthansa hat den Angehörigen der Opfer des Absturzes in Südfrankreich langfristige Hilfe versprochen. "Wir helfen nicht nur diese Woche. Wir möchten solange helfen, wie Hilfe benötigt wird", sagte Lufthansa-Chef Carsten Spohr am Mittwoch bei einem erneuten Besuch mit Germanwings-Chef Thomas Winkelmann an der Unglücksstelle in den Alpen, wo er auch den Helfern vor Ort dankte.

72 statt 75 deutsche Opfer

Unter den 150 Toten des Unglücks waren nach neuesten Angaben des Auswärtigen Amtes insgesamt 72 statt wie zuletzt angenommen 75 Deutsche. Der Airbus war am 24. März auf dem Weg von Barcelona nach Düsseldorf an einer Felswand in den französischen Alpen zerschellt. 

Lest auch: Germanwings-Absturz: Lufthansa wusste offenbar von Depression des Co-Piloten

Hat der Copilot die Germanwings-Maschine in den Tod gelenkt? Und wenn ja, warum? Immer neue Details werden bekann ...

Suche nach zweitem Flugschreiber

Bei den Arbeiten in der Absturzregion der Germanwings-Maschine konzentrieren sich die Experten am Donnerstag auf die Suche nach dem zweiten Flugschreiber. Er soll weiteren Aufschluss geben über die Abläufe im Airbus A320. Bereits am ersten Tag wurde der Voicerecorder entdeckt. Der Copilot wird verdächtigt, seinen Kollegen aus dem Cockpit ausgesperrt und die Maschine mit Absicht in die Katastrophe gesteuert zu haben. Nach Erkenntnissen der Ermittler war er vor Jahren suizidgefährdet. Für den Unglückstag war er krankgeschrieben.

Wieder Ausweispflicht bei Europaflügen?

Nach einem Bericht der Bild-Zeitung am Donnerstag (2.04) will die Bundesregierung die Sicherheit im Flugverkehr verbessern. Diskutiert wird demnach unter anderem über die Wiedereinführung der Ausweispflicht bei Europaflügen. 

(dpa/mgä)

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