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Radio Hamburg

Terror in Kopenhagen

Ermittlungen laufen auf Hochtouren

Kopenhagen, 16.02.2015
RHH - Expired Image

Nach den Terroranschlägen in Kopenhagen sucht die Polizei nach möglichen Komplizen des Attentäters.

Nach den tödlichen Schüssen eines Terroristen in Dänemark laufen die Ermittlungen der Polizei wegen möglicher Komplizen auf Hochtouren.

Nach zwei terroristischen Anschlägen richten sich in Dänemark die Ermittlungen der Polizei mit hohem Druck auf die Hintergründe der Taten. Viele Zusammenhänge und Details liegen noch im Dunkeln. Der mutmaßliche Attentäter in Kopenhagen war der Polizei unter anderem durch Gewaltdelikte und Verstöße gegen das Waffengesetz bekannt. Der 22-Jährige sei in Dänemark geboren und im Bandenmilieu aufgefallen, teilte die Polizei mit. Kopenhagen will am Montagabend der Opfer der Attentate gedenken.

Trunkenheit vorgetäuscht

Der mutmaßliche Attentäter hat einem Medienbericht zufolge bei seinem zweiten Angriff Trunkenheit vorgetäuscht. Taumelnd wie ein Betrunkener habe er sich in der Nacht zum Sonntag der Synagoge in der Innenstadt genähert und einen 37 Jahre alten Wachmann getötet, berichtete die Tageszeitung "Politiken" am Montag unter Berufung auf "mehrere Quellen".

Täter kam gerade aus dem Gefängnis

Der Mann war nach Informationen des dänischen Rundfunks erst vor wenigen Wochen aus dem Gefängnis entlassen worden. Der 22-Jährige hatte laut "Danmarks Radio" im November 2013 einen Messerangriff in einer S-Bahn verübt. Er soll dafür im Dezember 2014 zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt, aber im Januar dieses Jahres schon wieder entlassen worden sein, weil er so lange in Untersuchungshaft gesessen hatte. Die Polizei bestätigte die Informationen zunächst nicht.

Nur fünf Wochen nach den islamistischen Attentaten von Paris tötete der Angreifer in Kopenhagen zwei Menschen und verletzte fünf weitere. Der mutmaßliche Attentäter wurde nach dramatischer Fahndung in einem Feuergefecht mit der Polizei erschossen. 

(dpa/lhö)

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