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Radio Hamburg

Waffenruhe in Ostukraine

Trotz Waffenruhe nach wie vor Angst und Misstrauen

Donezk, 15.02.2015
RHH - Expired Image

Bis auf wenige Kämpfe, die gemeldet werden, hält die Waffenruhe in der Ostukraine bisher an. 

Zwar wird die Waffenruhe weitgehend eingehalten und es sind viele Menschen auf den Straßen zu sehen, dennoch ist immer noch Angst und Misstrauen da.

Seit der Nacht von Samstag (14.02) auf Sonntag (15.02) gilt in der Ostukraine eine Waffenruhe. Die Führung in Kiew hält sich mit einer Bewertung der Lage noch zurück. "Wir beobachten die Situation (...) Um Schlüsse zu ziehen, ist es noch zu früh", teilte Präsidentensprecher Swjatoslaw Zegolko am Morgen mit. Auf den Straßen Donezks sind allerdings auffallend viele Menschen und Autos zu sehen. Die Waffenruhe scheint also bisher zu halten.

Nach wie vor Angst und Misstrauen

Zwar werden es vereinzelte Kämpfe gemeldet - die ukrainische Armee und die moskautreuen Rebellen werfen sich gegenseitig vor, die Waffenruhe gebrochen zu haben - im großen und ganzen wird die Feuerpause aber eingehalten. Die Angst vor weiteren Kämpfen und das Misstrauen bei den Menschen sind aber nach wie vor größer als die leise Hoffnung auf Frieden.

Hilfsgüter aus Russland

Derweil hat Russland den mittlerweile 14. Hilfskonvoi mit rund 1.800 Tonnen Ladung in das Krisengebiet geschickt. Mehr als 170 weiße Lastwagen mit der Aufschrift "Humanitäre Hilfe der Russischen Föderation" überquerten am Sonntagmorgen die Grenze zur Ukraine. Die Hilfsgüter, darunter vor allem Lebensmittel und Schulbücher, sollen in den Städten Donezk und Lugansk verteilt werden, die von prorussischen Separatisten beherrscht werden. Rund 400 Mitarbeiter des russischen Zivilschutzes seien an Bord der Lastwagen, darunter auch Ärzte und Psychologen, um die Menschen im Konfliktgebiet zu betreuen.

Ukraine kritisiert Hilfskonvoi

Die Ukraine kritisiert Russlands Hilfskonvois als Verletzung ihrer Souveränität. Sie wirft dem Nachbarland vor, den Separatisten auf diese Weise Nachschub wie etwa Waffen und Munition zu bringen. Russland weist dies zurück und begründet die Hilfe mit der humanitären Katastrophe, die auch von einer ukrainischen Wirtschaftsblockade des Donbass verschärft worden sei.

(dpa)

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