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Radio Hamburg

60 Millionen Menschen betroffen

"Juno" hat US-Ostküste im Eisgriff

New York, 27.01.2015
Juno Blizzard US-Ostküste

Menschenleere Straßen in New York. Wegen Blizzard "Juno" gibt es Fahrverbot in der Weltmetropole.

Die Unwetterfront "Juno" hat die Ostküste der USA lahmgelegt. Bis zu 60 Millionen Menschen sollen zwischen Boston, New York und Philadelphia betroffen sein.

Blizzard "Juno" hat das öffentliche Leben in New York weitgehend lahmgelegt. Die Straßen waren praktisch autofrei, Schulen und Büros wurden vorzeitig geschlossen, die Metropolitan Opera sagte ihre Aufführung ab. Bis hoch nach Kanada sorgte die Schneefront an der US-Ostküste für einen Ausnahmezustand. 60 Millionen Menschen könnten von "Juno" betroffen sein.

Fahrverbot in New York

Der Nationale Wetterdienst gab für Montag und Dienstag Blizzard- und Sturmwarnungen in mehreren Bundesstaaten heraus. Für die Weltmetropole New York wurde ein Fahrverbot verhängt. Fahrzeuge durften nur noch in Notfällen unterwegs sein. Wer dagegen verstoße, müsse mit einem Bußgeld von 300 Dollar (rund 250 Euro) rechnen, sagte Gouverneur Andrew Cuomo. Das Verbot gilt für 13 Landkreise, darunter die fünf, die die Stadt New York City bilden. Auch Busse und selbst U-Bahnen sollten in New York nicht mehr fahren, ebenso in Boston.

Der Schnee störte auch den Betrieb bei den Vereinten Nationen. Das UN-Hauptquartier am East River schloss am Montag früher und sollte auch am Dienstag (27.01.) nicht öffnen. Betroffen waren nicht nur Tausende UN-Angestellte und viele Touristen. Auch die Gedenkveranstaltung mit Israels Präsident Reuven Rivlin zur Befreiung des deutschen Vernichtungslagers Auschwitz vor 70 Jahren wurde um einen Tag verschoben.

Webcam in New York

Auf  nbcnews könnt Ihr über eine Webcam die aktuelle Situation in New York verfolgen.

Selbst die Hochkultur blieb nicht ungeschoren. Die Metropolitan Opera sagte zunächst eine Vorstellung mit Anna Netrebko ab. Wegen der Straßensperrungen und des Fahrverbotes habe man sich zu dem Schritt gezwungen gesehen, hieß es aus dem legendären Opernhaus. 

In Massachusetts machte "Juno" auch vor Justitia nicht halt. Im Prozess gegen den mutmaßlichen Attentäter vom Boston-Marathon verzögert sich die Auswahl der Geschworenen wegen des Winterwetters. Sie werde am Dienstag nicht wie geplant fortgesetzt werden, sagte eine Gerichtssprecherin. Bei dem islamistischen Terroranschlag waren 2013 drei Menschen getötet und 260 verletzt worden.

Selbst die Gesetzgebung in Washington war betroffen. Das Repräsentantenhaus verschob eine Reihe von Abstimmungen aus Sorge, dass Abgeordnete wegen des Wetters nicht rechtzeitig aus ihren Heimatbezirken in die Hauptstadt reisen könnten. Eigentlich hätte über eine Reihe von Maßnahmen gegen Menschenhandel abgestimmt werden sollen.

Flüge Frankfurt - New York gestrichen

Wegen der Unwetterfront "Juno" sind einige Flüge aus Deutschland an die Ostküste der USA gestrichen worden. Am  größten deutschen Flughafen in Frankfurt am Main wurden am Dienstag fünf Verbindungen annulliert, wie eine Sprecherin des Betreibers Fraport berichtete. Insgesamt waren am Dienstag 1000 Starts undLandungen auf dem Airport geplant. Ein Sprecher von Lufthansa sagte,dass bereits am Montag ein Flug von München nach Newark bei New York gestrichen worden sei. Für den Dienstag seien vier weitere Verbindungen von deutschen Flughäfen in die USA abgesagt worden. Betroffen seien davon rund 1500 Passagiere.

(dpa/aba)

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