Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Abgestürzte AirAsia-Maschine

Flugzeug hätte Route nicht fliegen dürfen

Jakarta, 03.01.2015
RHH - Expired Image

Die ersten Oper der AirAsia-Maschine wurden bereits geborgen (Archivbild).

Wird das Rätsel um den Absturz der AirAsia-Maschine bald gelöst sein? Die indonesischen Behörden vermelden Erfolge bei der Suche nach dem Wrack.

Knapp eine Woche nach dem Absturz der AirAsia-Passagiermaschine vor Borneo haben Suchmannschaften zwei große Wrackteile des Airbus entdeckt.

Die jeweils mehrere Meter großen Flugzeug-Trümmer seien in einer Meerestiefe von 30 Metern geortet worden, sagte der Leiter der indonesischen Rettungskräfte, Bambang Sulistyo, am Samstag (3.01). Der Passagierjet war am Sonntag (28.12) aus ungeklärter Ursache mit 162 Menschen an Bord ins Meer gestürzt. Am Freitag (2.01) hatte die Besatzung eines indonesischen Marineschiffs nach eigenen Angaben bereits das Heck des Flugzeugs mit Hilfe eines Sonars entdeckt. Der Fund war offiziell nicht bestätigt worden.

Pilot wollte Unwetter umfliegen

Die Suche konzentriert sich vor allem auf die Flugschreiber, die bislang jedoch noch nicht geortet werden konnten. Die Gründe für den Absturz sind noch immer unklar. Der Kapitän der Maschine hatte im letzten Funkspruch um eine Kursänderung gebeten, weil er einen Sturm umfliegen wollte. Die Rettungskräfte konnten offiziellen Angaben zufolge bislang 30 Leichen aus dem Meer bergen. 

Verstoß gegen Flugplan-Regelung

Die Billigfluglinie AirAsia darf nach dem Absturz ihres Airbuses A320 nicht mehr die Unglücksroute vom indonesischen Surabaya nach Singapur bedienen. Das teilte ein Sprecher des Verkehrsministeriums in Jakarta mit. Grund sei ein Verstoß gegen geltende Flugplan-Regelungen. AirAsia habe mit dem Unglücksflug QZ8501 gegen die Abmachung verstoßen, wonach die Route nur an den Tagen Montag, Dienstag, Donnerstag und Samstag geflogen werden dürfe, aber nicht am Sonntag, hieß es zur Begründung.

(dpa/mgä)