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Radio Hamburg

Terror in Frankreich

Liveticker zu "Charlie Hebdo"-Ereignissen

Paris, 09.01.2015
Charlie Hebdo, Paris, Geiselnahme, Lebensmittelgeschäft

In Paris ist die Polizei wegen der Geiselnahme in einem Lebensmittelgeschäft im Großeinsatz.

Die Terroristen in Frankreich sterben bei Zugriffen der Polizei. Aber auch mehrere Geiseln kommen ums Leben. IS droht mit weiteren Anschlägen.

Die Brüder Said und Chérif K. sollen am Mittwochvormittag (07.01.) schwarz vermummt die Redaktion des Magazins "Charlie Hebdo" mitten in der Hauptstadt gestürmt und unter anderem mit einer Kalaschnikow um sich geschossen haben. Im Kugelhagel waren zwölf Menschen getötet worden, darunter acht Journalisten. Elf Menschen wurden verletzt. Die Terroristen riefen während des Anschlags "Allah ist groß" und "Wir haben den Propheten gerächt" und "Wir haben Charlie Hebdo getötet". Zudem hätten sie behauptet, zur Terrororganisation Al-Kaida zu gehören.

Die Sicherheitsmaßnahmen im Großraum Paris wurden massiv verschärft. Der französische Staatspräsident François Hollande ordnete am Donnerstag (08.01.) einen Tag der nationalen Trauer an.

Charlie HebdoAlles zu Ermittlungen und Ereignissen nach dem Anschlag

19:05 Uhr

Nach über 50 Stunden hat der Albtraum allem Anschein nach ein Ende: Die islamistischen Terroristen in Frankreich sterben bei Zugriffen der Polizei. Aber auch mehrere Geiseln kommen ums Leben. Die Terrormiliz IS droht mit weiteren Anschlägen in Europa und den USA.

19:01 Uhr

Nach dem Ende der beiden Geiselnahmen hat der ermittelnde Staatsanwalt François Molins eine Pressekonferenz für 22.30 Uhr angekündigt. Zuvor will sich Präsident François Hollande um 20.00 Uhr in einer Fernsehansprache an das französische Volk richten.

18:15 Uhr

Die Geiselnahmen in einem jüdischen Supermarkt in Paris und in einer Druckerei nordöstlich von Paris sind beendet. Die französische Polizei hat am späten Nachmittag zugegriffen. Die Geiselnehmer wurden dabei getötet. In dem Supermarkt starben neben dem Geiselnehmer vier weitere Menschen.

18:00 Uhr

Beim Einsatz der Polizei gegen die Geiselnahme im Osten von Paris sollen fünf Menschen ums Leben gekommen sein. Darunter sei auch der Geiselnehmer, berichtete die französische Nachrichtenagentur AFP.

17:24 Uhr

Geiselnehmer in jüdischem Geschäft gestellt. Die Geiselnahme ist beendet. Die Geiseln sollen unverletzt sein. Ob der Geiselnämer noch lebt ist unklar.

17:21 Uhr

Schusswechsel bei Zugriff der Polizei. Augenzeugen haben mehrere Explosionen gesehen. Laut der Nachrichtenagentur AFP sollen die beiden mutmaßlichen Attentäter dabei getötet worden sein. Ob Einsatzkräfte oder Geiseln verletzt sind, ist nicht bekannt.

15:17 Uhr

Die Geiselnahme im Osten von Paris hat weite Teile des sonst belebten Stadtteils lahmgelegt. Schüler in dem Gebiet mussten in den Gebäuden bleiben. "Die ganze Schule ist in Panik", berichtete der Schüler einer der betroffenen Einrichtungen. Nun werde der dafür vorgesehene Alarmplan umgesetzt. "Im Augenblick müssen wir alle in unseren Klassen bleiben", schilderte der 14-Jährige. Dort sollen sie die weitere Entwicklung abwarten.

14:38 Uhr

Bei einer Schießerei und einer anschließenden Geiselnahme am östlichen Stadtrand von Paris sind mindestens zwei Menschen getötet worden. Das berichteten mehrere französische Medien. Es wird vermutet, dass der bewaffnete Mann, der am Donnerstag im Süden von Paris eine Polizistin erschossen hatte, auch für diese Tat verantwortlich ist. Er soll in einem Laden für koschere Lebensmittel fünf Menschen als Geiseln genommen haben. Unter den Geiseln sind auch Kinder.
Französische Medien berichteten, er habe beim Betreten des Laden gerufen: "Ihr wisst, wer ich bin." Die Polizei veröffentlichte einen Fahndungsaufruf nach einem 32-jährigen Mann und einer 26-jährigen Frau, die in die Schießerei mit der Polizistin auf einer Straße im Süden von Paris verwickelt sein sollen. Es handelt sich um Amedy Coulibaly (32) und Hayat Boumeddiene (26).

14:01 Uhr

Bei der Geiselnahme am östlichen Stadtrand von Paris sind mindestens fünf Menschen in der Hand eines bewaffneten Mannes. Darunter sind nach Berichten französischer Medien auch Kinder.

13:39 Uhr

Am östlichen Stadtrand von Paris ist es am Freitag nach französischen Medienberichten zu einer weiteren Schießerei und einer Geiselnahme gekommen. Ein bewaffneter Mann habe in einem Geschäft für koschere Lebensmittel mindestens einen Menschen in seine Gewalt gebracht.

13:32 Uhr

Die französische Polizei versucht, mit den eingekesselten Attentätern von Paris in Kontakt zu treten. Es sei vordringlich, einen Dialog mit den Terroristen herzustellen, sagte der Sprecher des Innenministeriums, Pierre-Henry Brandet, im französischen Fernsehen. Man wolle die Situation wenn möglich ohne Gewalt lösen. Die Islamisten haben sich in einer Druckerei des Ortes Dammartin-en-Goële, etwa 50 Kilometer nordöstlich von Paris, verschanzt. Sie haben mindestens eine Geisel genommen. Brandet betonte aber, die Polizei bereite sich selbstverständlich auch auf eine Erstürmung vor, falls sich die Lage negativ zuspitze. Er ging davon aus, dass die Belagerung noch eine Weile andauere.

12:48 Uhr

Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat den Anschlag auf das Satiremagazin "Charlie Hebdo" als Start einer größeren Terrorkampagne mit weiteren Angriffen in Europa und den USA bezeichnet. "Wir haben mit der Operation in Frankreich begonnen, für die wir die Verantwortung übernehmen", sagte der IS-Prediger Abu Saad al-Ansari nach Angaben von Anwesenden beim Freitagsgebet in einer Moschee der nordirakischen Stadt Mossul. "Morgen werden es´Großbritannien, die USA und andere sein." Die Drohung gelte für alle Länder des Bündnisses, das Luftangriffe auf den Islamischen Staat fliege.

11:46 Uhr

Die französischen Behörden haben bestätigt, dass es vor der Geiselnahme an einer Straßensperre in der Nähe von Paris eine Schießerei mit den Attentätern gegeben hat. Bei dem Schusswechsel mit der Polizei habe es aber keine Verletzten gegeben, sagte ein Sprecher des Pariser Innenministeriums dem Radiosender France Inter. Die Terroristen seien auf dem Weg nach Paris gewesen. Nach der Schießerei seien die islamistischen Terroristen in das Industriegebiet des Orts Dammartin-en-Goële gefahren und hätten in einer Druckerei mindestens eine Geisel genommen. Der Ort liegt ungefähr 50 Kilometer nordöstlich von Paris. Der Sprecher sagte, man habe noch keinen Kontakt zu den Männern aufgenommen.

11:19 Uhr

Nach der Geiselnahme im Nordosten von Paris hat der Flughafen Paris Charles de Gaulle die beiden Bahnen im Norden für Landungen gesperrt. Die landenden Flugzeugen werden auf die zwei Start- und Landebahnen im Süden des Flughafens verlagert. Im Norden könne weiter gestartet werden, sagte ein Sprecher des Flughafens am Freitag (09.01). Der Ort der Geiselnahme in Dammartin-en Goële liegt nur wenige Kilometer vom Flughafen entfernt. Dort belagert die Polizei die beiden mutmaßlichen Attentäter.

10:58 Uhr

Östlich von Paris ist ein Großeinsatz gegen die beiden mutmaßlichen Attentäter auf das Satiremagazin "Charlie Hebdo" in vollem Gang. Der Einsatz laufe, um die Urheber des Anschlags mit zwölf Toten auszuschalten, sagte Innenminister Bernard Cazeneuve am Freitagvormittag. Die gesuchten Männer haben in dem Ort Dammartin-en-Goële mindestens eine Geisel genommen. Zuvor habe es eine Schießerei und eine Verfolgungsjagd gegeben, wie die Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf die Polizei meldete. Der Vorfall ereignete sich auf der einer Nationalstraße in der Nähe von Dammartin-en-Goële. Helikopter überflogen die Gemeinde. Die Staatsanwaltschaft teilte mit, dass es bei dem Schusswechsel weder Tote noch Verletzte gegeben habe.

10:15 Uhr

Bundespräsident Joachim Gauck hat nach dem Terroranschlag von Paris zu einem entschlossenen Vorgehen gegen extremistische Tendenzen aller Art gemahnt. "Unsere Gemeinschaft ist groß. Wir lassen sie durch Extremisten - gleich welcher Richtung - nicht klein und nicht schwach machen", sagte Gauck vor seinem traditionellen Neujahrsempfang am Freitag in Berlin. "Wir haben Institutionen und Gesetze, um Fanatismus und Gewalt zu begegnen." Gauck schloss sich den Solidaritäts-Bekenntnissen an. Er beendet seine Ansprache mit den Worten: "Wir sind Charlie!" Der Bundespräsident nannte den Terror-Anschlag einen "Angriff auf die Freiheit - die Freiheit der Franzosen, der Europäer, die Freiheit der offenen Gesellschaft". Die Demokratie sei jedoch stärker als der Terror. "Wir lassen uns durch Hass nicht spalten. Für uns zählt, was die Verschiedenen miteinander verbindet: das Bekenntnis zu Verfassung, Rechtsstaat und Menschlichkeit. Das ist das Fundament einer Gesellschaft, in der wir alle friedlich miteinander leben können," so Gauck.

9:35 Uhr

Zwei Tage nach dem Anschlag auf das Satiremagazin "Charlie Hebdo" ist es östlich von Paris zu einer Schießerei und einer Verfolgungsjagd gekommen. Es gehe um zwei verdächtige Personen, berichtete der Sender BFM-TV. Der Vorfall könnte im Zusammenhang mit der Großfahndung nach den mutmaßlichen Attentätern stehen. Aus Polizeikreisen berichtete die Nachrichtenagentur AFP von einer Geiselnahme. Der Vorfall ereignete sich auf der einer Nationalstraße in der Nähe von Dammartin-en-Goelle, das etwa eine halbe Stunde von der Gegend entfernt liegt, in der die mutmaßlichen Attentäter gesucht werden. Helikopter überflogen nach dem Schusswechsel zwischen der Polizei und den Verdächtigen die Gemeinde.  Die Polizei sucht mit einem Großeinsatz nach den verdächtigen Brüder Chérif (32) und Said K. (34).

7:40 Uhr

Die Attentäter von Paris sind immer noch auf der Flucht. Ein Suchaktion in einem Waldstück in Nordfrankreich wurde am Donnerstagabend abgebrochen. Die verdächtigen Brüder sollen am Mittwoch (07.01.) die Redaktion des Satiremagazins "Charlie Hebdo" in Paris gestürmt und um sich geschossen haben. Zwölf Menschen starben. Gleichzeitig wurde bekannt, dass einer der Männer eine Terrorausbildung gehabt haben soll.

18:23 Uhr

Der Bundestag gedenkt am kommenden Donnerstag (15.01.) der Opfer des Terroranschlags von Paris. Zuvor werde Bundestagspräsident Norbert Lammert auf den mörderischen Angriff gegen die Redaktion des Satiremagazins eingehen, teilte das Parlament am Donnerstag in Berlin mit. Ebenso wie für die obersten Bundesbehörden und andere öffentliche Gebäude werde es bis zu diesem Samstag eine Trauerbeflaggung auch am Reichstagsgebäude und den anderen Bundestagsgebäuden geben.

18:10 Uhr

Nach Einschätzung von Bundesinnenminister Thomas de Maizière ist auch die Bundesrepublik nicht vollkommen geschützt vor einem Terrorakt wie in Paris. Ein solcher Anschlag sei auch in Deutschland nicht auszuschließen, sagte der Minister in einem vorab aufgezeichneten ZDF-Interview. Eine derartige Attacke sei selbst durch noch so gute Polizeiarbeit nicht zu verhindern. Die deutschen Sicherheitsbehörden hätten aber einen festen Fahrplan für solche Bedrohungslagen und seien dabei, die Maßnahmen hochzufahren.

17:03 Uhr

Die beiden tatverdächtigen Brüder sind Medienberichten zufolge von einem Tankstellenbesitzer identifiziert worden und sollen sich inzwischen in einem Haus verschanzt haben. Spezialeinheiten sind vor dem Gebäude in Frankreichs Nordosten vorgefahren und durchkämmen das Gebiet.

17:01 Uhr

Olaf Scholz hat sich ins Kondolenzbuch des französischen Konsulats eingetragen, um seine Solidarität zu zeigen.

16:11 Uhr

Karikaturisten auf der ganzen Welt zeigen ihre Solidarität und Anteilnahme. So auch der Australier David Pope. Stift und Maschinengewehr zeigen symbolisch die "Waffen" von Zeichnern und Attentätern.

15:10 Uhr

Die nächste Ausgabe des französischen Satiremagazins "Charlie Hebdo" soll auch nach dem blutigen Anschlag auf die Redaktion in der kommenden Woche erscheinen. Das kündigte der Kolumnist des Magazins, Patrick Pelloux an. Geplant ist eine Veröffentlichung am Mittwoch (14.01), dem üblichen Erscheinungstag des religionskritischen Blattes. Der Verlag kündigte eine Auflage von einer Millionen Exemplaren an. 

14:24 Uhr

Als Reaktion auf den blutigen Terroranschlag in Paris mit zwölf Toten hat Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) bis Samstag die bundesweite Trauerbeflaggung angeordnet. Dies geschehe als Zeichen der Anteilnahme und Solidarität mit dem französischen Volk nach dem abscheulichen Anschlag auf die Redaktion der französischen Satirezeitschrift "Charlie Hebdo" in Paris, wie das Innenressort in Berlin mitteilte. Die Trauerbeflaggung gilt unter anderem für die obersten Bundesbehörden und andere öffentliche Gebäude.

14:15 Uhr

Nach dem Terroranschlag haben einige Verlage in Hamburg ihre Sicherheitsvorkehrungen erhöht. Bei Gruner+Jahr ("Stern") überwacht seit Donnerstag (08.01) wieder eine Sicherheitskraft den Haupteingang. Diese Funktion sei zuvor abgeschafft gewesen, berichtete eine Verlagssprecherin. Um 11.00 Uhr kamen die Gruner+Jahr-Mitarbeiter im Foyer und auf den Etagen zur einer Schweigeminute im Gedenken an die zwölf Todesopfer und elf Verletzten in Paris zusammen. Auch die "Hamburger Morgenpost", die einen Tag nach dem Terroranschlag Karikaturen des Satiremagazins "Charlie Hebdo" auf ihrer Donnerstags-Titelseite veröffentlichte, stellte ihr Verlagsgebäude ebenfalls unter besonderen Schutz.

14:07 Uhr

Großbritannien hat nach dem Anschlag die Kontrollen an den Grenzübergängen verschärft. Es würden mehr Autos und Lastwagen durchsucht, die über den Ärmelkanal wollten, sagte eine Regierungssprecherin am Donnerstag (08.01). Am Pariser Terminal des Eurostar-Zugs, der unter dem Kanal hindurch nach Großbritannien fährt, seien die Sicherheitsleute nun deutlicher sichtbar. Es handele sich aber lediglich um Vorsichtsmaßnahmen, betonte die Sprecherin.

13:03 Uhr

Die Grünen verlangen von der Bundesregierung und den Sicherheitsbehörden detaillierte Auskunft über die Sicherheitslage in Deutschland. "Wir brauchen endlich konkrete Hintergründe zur aktuellen Terrorgefahr in Deutschland", sagte die Grünen-Innenpolitikerin Irene Mihalic am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Die Abgeordnete beantragte, das Thema in der nächsten Sitzung des Bundestags-Innenausschusses am kommenden Mittwoch auf die Tagesordnung zu setzen.

12:55 Uhr

Auch wir zeigen nach den Terror-Anschlägen in Paris Solidarität: ‪#‎JeSuisCharlie‬.

12:54 Uhr

Nach dem Terroranschlag auf das religionskritische Satiremagazin "Charlie Hebdo" könnte sich hierzulande die Stimmung mit anti-islamischen Tendenzen weiter aufheizen. Das befürchtet die Islamwissenschaftlerin Lamya Kaddor, die auch Vorsitzende des Liberal-Islamischen Bunds in Köln ist.
Die barbarische Tat der Brüder Said und Chérif K. könne auch "Wasser auf die Mühlen der Scharfmacher auf beiden Seiten" in Deutschland sein, sagte Religionspädagogin Kaddor der Deutschen Presse-Agentur.
Auftrieb bekommen könnten islamische Fundamentalisten einerseits und  Islamgegner wie die Pegida ("Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes") auf der anderen Seite. Sie halte es für gefährlich, dass die Anti-Islam-Bewegung Pegida Tausende für ihre Demos gewinnen könne, betonte Kaddor. Viele Muslime in Deutschland seien innerlich zerrissen und frustriert.

12:25 Uhr

Mit einer Schweigeminute hat das Auswärtige Amt mit Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) an der Spitze der Terroropfer von Paris gedacht. Zum Gedenken an die zwölf Toten des Anschlags auf die Satirezeitschrift "Charlie Hebdo" in Paris ruhte am Donnerstag um 12.00 Uhr in der AA-Zentrale in Berlin die Arbeit. Steinmeier fuhr anschließend in die französische Botschaft am Brandenburger Tor, um sich in ein Kondolenzbuch einzutragen.

12:22 Uhr

Einen Tag nach dem Terroranschlag auf das religionskritische Satiremagazin "Charlie Hebdo" sollen die beiden Tatverdächtigen gesichtet worden sein. Nach Berichten französischer Medien wurden sie bei einem Überfall in Nordfrankreich erkannt. Ein Tankstellenbesitzer bei Villers-Cotterêt habe die maskierten und bewaffneten Männer eindeutig identifiziert, hieß es unter Berufung auf Ermittler.
Nach den Angaben waren die Männer mit einem grauen Kleinwagen unterwegs. Sie seien den Informationen zufolge schwer bewaffnet. Die beiden Tatverdächtigen führten offensichtlich Schnellfeuerwaffen mit sich, heißt es. Die Rede war auch von einer Panzerfaust.

12:00 Uhr

Um der Opfer zu gedenken und "Solidarität mit den Bürgern Frankreichs zu zeigen", wie das Parlament mitteilte, wurde eine Schweigeminute angesetzt. Die EU-Kommission setzte in allen Gebäuden für 12.00 Uhr eine Schweigeminute an. Vor den Gebäuden beider Einrichtungen in Brüssel hingen die Fahnen am Donnerstag auf Halbmast.

11:59 Uhr

Am Hamburger Rathaus weht die Fahne aus Trauer um die Opfer des Terroranschlags von Paris bis Samstag auf halbmast. Dies habe der Senat beschlossen, teilte ein Sprecher am Donnerstag mit. Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) will sich am Nachmittag mit dem französischen Generalkonsul Serge Lavroff zu einem kurzen Gespräch treffen. Bei dem Anschlag auf das französische Satiremagazin "Charlie Hebdo" waren am Mittwoch zwölf Menschen getötet und elf verletzt worden.

11:52 Uhr

Die beiden Tatverdächtigen des Anschlags auf das religionskritische Satiremagazin "Charlie Hebdo" mit zwölf Toten sollen am Donnerstag in Nordfrankreich gesehen worden sein. Ein Tankstellenbesitzer bei dem Ort Villers-Cotterêt habe die maskierten und bewaffneten Männer eindeutig erkannt, wie französische Medien berichteten. Die als Haupttäter verdächtigten Brüder Chérif (32) und Said K. (34) sind seit Mittwoch auf der Flucht. Sie sollen bei dem Anschlag in Paris zwölf Menschen getötet und elf verletzt haben. 
Nach Angaben aus Ermittlungskreisen waren die Männer mit einem grauen Kleinwagen unterwegs. Sie seien den Informationen zufolge schwer bewaffnet. Die beiden Tatverdächtigen führten offensichtlich Schnellfeuerwaffen mit sich, heißt es. Die Rede war auch von einer Panzerfaust. Die französische Polizei hat nach dem Terroranschlag mehrere Verdächtige festgenommen. Französische Medien berichteten, sieben Menschen seien in Gewahrsam genommen worden.

11:15 Uhr

Nach dem  Anschlag auf das religionskritische Satiremagazin "Charlie Hebdo" ist auf zwei muslimische Einrichtungen in Frankreich geschossen worden. Die Vorfälle ereigneten sich am Mittwochabend in der Stadt Le Mans und in der Aude-Region, verletzt worden sei niemand, wie die Staatsanwaltschaften mitteilten. Derweil sind die Imame aller Moscheen des Landes aufgerufen, die Gewalt während des Freitagsgebets zu verurteilen. Der Dachverband der französischen Muslime forderte alle Gläubigen auf, sich an einer nationalen Kundgebung gegen die Gewalt am Sonntag zu beteiligen.

10:40 Uhr

Die als Haupttäter verdächtigten Brüder Chérif (32) und Said K. (34) sind bislang weiter auf der Flucht. Sie sollen bei dem Anschlag in Paris zwölf Menschen getötet und elf verletzt haben. Der nach dem Anschlag ebenfalls gesuchte 18 Jahre alte Schwager der beiden Brüder hatte sich am Mittwochabend der Polizei gestellt. Er soll seine Unschuld beteuern. Die französische Polizei fahndete mit tausenden Beamten und Spezialkräften in mehreren Städten nach den Tätern. Chérif K. soll 2008 verurteilt worden sein, weil er im Irak gekämpft haben soll.

Die drei Männer sollen aus Paris kommen und die französische Staatsbürgerschaft haben. Die beiden gesuchten Tatverdächtigen waren nach Angaben des Pariser Innenministers Bernard Cazeneuve überwacht worden. Dabei habe es allerdings keinerlei Hinweise auf einen bevorstehenden Terrorakt gegeben, gegen die Männer habe es auch kein juristisches Verfahren gegeben, sagte Cazeneuve dem Sender Europe 1.

8:29 Uhr

Im Zusammenhang mit dem Terroranschlag auf die französische Satirezeitschrift "Charlie Hebdo" hat die Polizei mehrere Verdächtige festgenommen. Das gab Premierminister Manuel Valls am Donnerstag im Sender RTL bekannt. Französische Medien berichteten von sieben Festnahmen. Unklar blieb zunächst, wo die Männer und Frauen am späten Mittwochabend festgenommen wurden.

 

Weitere Infos:

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(dpa/kru)

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