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Radio Hamburg

Malaysia Airlines

Fluggesellschaft praktisch pleite

Kuala Lumpur, 02.06.2015
RHH - Expired Image

Die Airline bietet 14.000 von 20.000 Mitarbeitern einen Neustart bei Malaysia Airlines an. 

Die Fluggesellschaft Malaysia Airlines steht vor der Pleite. Der neue Chef Christoph Müller soll die Verluste der Airline ausgleichen. 

Keine Erholung in Sicht. Nach dem Horror-Jahr 2014 befindet sich Malaysia Airlines vor der Pleite. Nur ein neuer Chef soll noch die Rettung für den Flugkonzern sein.

Allen 20.000 Mitarbeitern gekündigt

Aufgrund gleich zweier Flugzeugkatastrophen innerhalb eines Jahres ist die Fluggesellschaft "praktisch pleite", wie der deutsche Airline-Chef Christoph Müller am Montag (01.06.) in Kuala Lumpur mitteilte. Jedoch soll sich die Airline schon vor den Unglücken mit mehreren hundert Toten im Niedergang befunden haben. "Ich bin betrübt darüber, dass wir uns von 6.000 Menschen trennen müssen", sagt der Manager und dankt allen Beschäftigten für ihre "enormen Dienste".
Allen 20.000 Mitarbeitern der Fluggesellschaft sei gekündigt worden, 14.000 hätten jedoch ein Angebot für eine Weiterbeschäftigung beim Neustart des Unternehmens erhalten. Den Mitarbeitern stand demnach eine Entscheidungsfrist von zwölf Tagen zur Verfügung, ob sie bei dem Unternehmen bleiben wollen.

Neue Klage von Söhnen eines Passagiers

Finanzieller Retter soll Müller, der seit Mai den Chef-Posten inne hat, sein. Durch Verhandlungen über Verträge und straffer organisiertes Personal soll die Airline aus der Krise geholt werden. Nachdem die Fluggesellschaft seit den Abstürzen hohe Verluste schreibt, schätzt Müller, bis 2018 die Verluste ausgleichen zu können. Doch auch aktuell erreichen die Fluggesellschaft weitere Klagen. Laut neuesten Meldungen klagen die Söhne eines Passagiers des vor gut einem Jahr verschwundenen Flugs MH370 unter anderem wegen Fahrlässigkeit. So habe Malaysia Airlines nicht schnell genug versucht, Kontakt zu der Maschine aufzunehmen, als das Flugzeug am 8. März 2014 vom Radar verschwand. Außerdem bestehe der Vorwurf, Passagiere mit gefälschten Pässen an Bord gelassen zu haben. Bis heute ist die Ursache des Absturzes und der Ort des Wracks nicht bekannt.

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