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Radio Hamburg

Germanwings-Absturz

Co-Pilot ließ Flugzeug offenbar absichtlich abstürzen

Marseille, 26.03.2015
RHH - Expired Image

Bei der gerade laufenden Pressekonferenz zum Absturz des Germanwings-Fluges in den Alpen wurden die Ergebnisse der Untersuchung des Stimmrekorders bekannt gegeben.

Nach Angaben der ermittelnden Staatsanwaltschaft war der Co-Pilot bis zum Absturz allein im Cockpit. Er reagierte weder auf das Klopfen an der Cockpit-Tür noch auf die versuchte Kontaktaufnahme des Flugtowers am Boden. Anscheinend versuchte der Pilot, der das Cockpit wahrscheinlich kurz verlassen hatte, um auf Toilette zu gehen, die Tür zum Cockpit einzutreten. Es gab keinen einzigen Notruf aus der Maschine. 

Absturz wohl bewusst eingeleitet 

Die wahrscheinlichste Interpretation ist derzeit, dass der Co-Pilot die Tür zum Cockpit nicht öffnen wollte und den Sinkflug selbst einleitete. Es könnte also seine Absicht gewesen sein, das Flugzeug zu zerstören, so der Staatsanwalt auf der Pressekonferenz. Er ermittle derzeit wegen fahrlässiger Tötung.

Pilot hat normal geatmet

Er möchte sich noch nicht zu der Selbstmord-Theorie äußern, es ist jedoch sicher, dass der Sinkflug absichtlich eingeleitet wurde. Nach derzeitigen Erkenntnissen hat der Co-Pilot normal geatmet, es ist also unwahrscheinlich, dass er einen Herzinfarkt oder ähnliches erlitten hat. Der Co-Pilot Andreas L. kommt vermutlich aus Deutschland.

"Die Schreie der Passagiere hören wir erst in den letzten Sekunden auf dem Band", so die Ermittler.

Lest auch: Germanwings-Absturz: Berichte über dramatische Szenen an Bord

Zum Zeitpunkt des Absturzes der Germanwings-Maschine in den französischen Alpen ist nach Medienberichte ...

(mgä/dpa)

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