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Radio Hamburg

Germanwings-Absturz

Lufthansa wusste offenbar von Depression des Co-Piloten

Frankfurt/Main, 31.03.2015
RHH - Expired Image

Die Lufthansa wusste offenbar, dass der Co-Pilot an einer Depression gelitten hat.

Hat der Copilot die Germanwings-Maschine in den Tod gelenkt? Und wenn ja, warum? Immer neue Details werden bekannt.

Die Verkehrsfliegerschule der Lufthansa wusste bereits während der Ausbildung des Co-Piloten der Germanwings-Unglücksmaschine von einer vorausgegangenen Depression. In einer E-Mail habe der damalige Flugschüler 2009 im Zusammenhang mit der Wiederaufnahme seiner Ausbildung die Verkehrsfliegerschule über eine "abgeklungene schwere depressive Episode" informiert, teilte die Lufthansa am Dienstagabend (31.03.) mit.

Bereits bekannt war, dass der Co-Pilot des Germanwings-Flugs 4U9525, Andreas L., in seiner Ausbildung in der Verkehrsfliegerschule eine Unterbrechung von mehreren Monaten gehabt hatte. "Im Anschluss wurde dem Co-Piloten die erforderliche ärztliche Flugtauglichkeit bestätigt", heißt es in der Lufthansa-Mitteilung. Der Airbus war am 24. März auf dem Weg von Barcelona nach Düsseldorf an einer Felswand in Frankreich zerschellt.

Lest auch: Germanwings-Absturz: Copilot galt vor Jahren als suizidgefährdet

Der Copilot der Unglücksmaschine war Jahre vor dem Absturz als suizidgefährdet eingestuft. In jüngster ...

Der 27 Jahre alte Co-Pilot wird verdächtigt, seinen Kollegen aus dem Cockpit ausgesperrt und die Maschine mit voller Absicht in die Katastrophe gesteuert zu haben. Nach Erkenntnissen der Ermittler war er vor Jahren suizidgefährdet und für den Unglückstag eigentlich krankgeschrieben. Aus der Erklärung geht nicht hervor, ob Andreas L. die Fliegerschule auch über seine diagnostizierte Selbsmordgefährdung informiert hat. (dpa)